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Ostmitteleuropa

Premier Medgyessy übernimmt selbst Vorsitz des neu gegründeten Roma-Rates

– Nach Ansicht Medgyessys steht bei der Schaffung von Chancengleichheit die Bildung an erster Stelle

Budapest, 30.10.2002, UNGARISCHER RUNDFUNK, ungar.

Geduld und die Schaffung von Chancen. Das sind nach Ansicht von Premierminister Peter Medgyessy die Schlüsselbegriffe für einen angemessenen Umgang mit der Zigeunerfrage. Diese dürfe nur als Teil der ungarischen Probleme interpretiert werden. Der Rat für den Umgang mit Roma-Themen ist gegründet worden. Edit Shranc berichtet:

(Bericht) (...) Der Premierminister selbst übernahm das Amt des Vorsitzenden des Rates, denn, wie er sagte, fühle er sich persönlich verantwortlich für die Frage der Chancengleichheit für die Roma in Ungarn.

(Medgyessy) Es ist meine Überzeugung, dass es kein Zigeunerproblem gibt, sondern dass es ungarische Probleme gibt, und diese Fragen müssen innerhalb der Probleme Ungarns gelöst werden. Alle Menschen müssen hier zusammen leben, in diesem Land, und es ist meine feste Überzeugung, dass jeder ein Recht auf Wohlstand, Fortschritt und Chancen hat.

(Bericht) Der Premierminister sagte, die Demokratie beweise sich daran, ob wir in der Lage sind, eine Verteilung der Chancen zu erreichen. Peter Medgyessy sagte, dass an erster Stelle der Probleme, die auf ihre Lösung warteten, die Frage der Bildung stehe, im vollen Wissen um die Tatsache, dass die Integration der Zigeuner mehrere Generationen dauern werde.

Der Staatssekretär für Roma-Fragen, der von heute (30.10.) an auch stellvertretender Vorsitzender des Roma-Rates ist, bat um Geduld bei der Arbeit des Rates. Seiner Ansicht nach besteht jetzt Aussicht auf einen echten Dialog zwischen der Regierung und den Zigeunern, den es bislang nie gegeben habe (...) (MK)

  • Datum 31.10.2002
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