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Sport

Premier League bleibt zu Hause

Keine Auslandsspiele der britischen Liga. Österreicher EM-Gastgeber hoffen auf Wunder. Koreanischer Hymnenstreit. Durchsuchung beim DFB. Italienische Hooligans festgenommen – die Nachrichten.

Fußballstadion-Innenansicht (Quelle: AP)

Wolken über Old Trafford? - Die britische Liga bleibt ihren Heimatstadien treu

Die englische Fußball-Liga hat die Pläne von Auslands-Gastspielen der Premier League vorerst zu den Akten gelegt. Das erklärte die Liga am Dienstag und gestand ein, dass man mehr Zeit brauche, um entsprechende Pläne vorzubereiten. Nachdem bekannt geworden war, dass die Premier League ab der Saison 2010/11 zehn zusätzliche Partien in den Spielbetrieb eingliedern und im Januar in Asien, Australien oder in den USA austragen will, hatte es vielerorts Kritik gehagelt, unter anderem von den internationalen Dachverbänden UEFA und FIFA.

Österreicher befürchten katastrophalen Auftritt

Einer aktuellen Umfrage zu Folge räumen nur neun Prozent der Österreicher dem EM-Gastgeber gute Chancen bei der Europameisterschaft ein, 39 Prozent befürchten rund 100 Tage vor dem EURO-Start einen "katastrophalen Auftritt" ihrer Mannschaft. In der zwischen dem 19. und 25. Februar durchgeführten Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts sehen 18 Prozent der Befragten "alles offen", 34 Prozent "hoffen auf ein Wunder".

Volkslied statt Hymne?

Sonnenbebrilltes Gesicht mit aufgemaltem Schriftzug I love Korea (Quelle: dpa)

Nord- und Südkorea: Nicht nur Liebe

Streit um die Austragung des brisanten WM-Qualifikationsspiels zwischen Nord- und Südkorea muss nun der Fußball-Weltverband (FIFA) vermitteln. Nordkorea will für die Partie am 26. März in Pjöngjang weder die südkoreanische Flagge noch das Abspielen der Hymne des Nachbarlandes zulassen. Stattdessen sollen eine neutrale Flagge gehisst und ein koreanisches Volkslied vorgetragen werden. In drei Sitzungen habe man sich mit Nordkorea nicht einigen können, ließ der südkoreanische Verband mitteilen, der daraufhin die FIFA einschaltete.

Dachverbände im Visier

Die Dachverbände des deutschen Fußballs sind ins Visier des Bundeskartellamtes geraten. Bei einer vom Amtsgericht Bonn angeordneten Durchsuchung der Geschäftsräume des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) beschlagnahmten Ermittler am Dienstag in Frankfurt/Main Unterlagen. Es bestehe der Verdacht "wettbewerbsbeschränkender Absprachen", sagte eine Sprecherin des Kartellamtes in Bonn.

Italienische Ultras festgenommen

Brennende Autos (Quelle: AP)

Nach dem Tod eines Lazio Fans gingen Anhänger des Clubs auf Randale-Tour

20 Ultras, mehrheitlich Fans des italienischen Erstligisten Lazio Rom, sind am Dienstag in der italienischen Hauptstadt festgenommen worden. Den Anhängern wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Körperverletzung und Plünderung vorgeworfen. 50 Wohnungen wurden durchsucht. Die Ultras werden beschuldigt, sich an den Krawallen am 11. November 2007 nach dem Tod des Lazio-Fans Gabriele Sandri beteiligt zu haben. Dabei hatten sie zwei Polizeikasernen in Rom angegriffen. (rri)