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Kultur

Preise für kulturelle Bildung verliehen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters zeichnete drei Mitmach-Projekte in Berlin und Sachsen aus. Die Initiativen wollen jungen Menschen Lust auf Kultur machen.

"Alle hier nominierten und ausgezeichneten Projekte holen Menschen in ihrer eigenen Lebenswelt ab, mag diese noch so weit weg sein von öffentlich geförderten kulturellen Angeboten", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei der Verleihung der Preise in der Stiftung Genshagen bei Berlin. Die drei ausgezeichneten Projekte können sich jeweils über 20 000 Euro freuen.

Mode und Theater für Kultureinsteiger

Aus einer Erstanlaufstelle für Straßenkinder entwickelte sich das Projekt "People Berlin". Mit Unterstützung von Behörden und der privaten Wirtschaft entstand ein Modelabel, bei dem Jugendliche aus Stoffresten neue Kleidungsstücke schneidern und auf diese Weise auch das Schneiderhandwerk erlernen.

Beim Projekt "Was kann ich für Eure Welt" haben Einwohner eines Dorfes in der Sächsischen Schweiz mit Hilfe von Theaterleuten ein Stück erarbeitet, das aktuelle Probleme wie Abwanderung, Fremdenfeindlichkeit und Arbeitslosigkeit thematisiert.

Die Berliner Initiative "KulTür auf" erleichtert jungen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur. Seit 2011 veranstaltet sie jährlich ein Theatertreffen am Haus der Kulturen der Welt.

2009 hatte Kulturstaatsminister a.D. Bernd Neumann den Preis ins Leben gerufen, um beispielhafte Projekte im Bereich der kulturellen Bildung zu fördern.

gr/so (dpa/epd)

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