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DW-RADIO

Preis für Pressefreiheit an bulgarische und rumänische Journalisten

Ausgerechnet aus Bulgarien und Rumänien kommen die drei Gewinner des Preises der Pressefreiheit. Journalisten, die sich an brisante Themen gewagt haben – und damit den Nerv ihrer Gesellschaft trafen.

Preis der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen

Preis der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen

Armutsbekämpfung, Umweltschutz, Ernährungskrise und Biokraftstoffe – das sind einige der Themen, die die Teilnehmer des EU-Lateinamerika-Gipfels ab Donnerstag (15.5.) beschäftigen. 27 europäische und 33 lateinamerikanische und karibische Delegationen werden in der peruanischen Hauptstadt Lima erwartet. Im Vorfeld hatte sich Venezuelas Präsident Hugo Chavez in den Vordergrund gerückt - mit bekannt provokativer Rhetorik. Somit ist die Vorgipfelstimmung ein wenig getrübt, wie der Bericht von Bernd Riegert aus Lima für Fokus Europa zeigt:

Weitere Themen in Fokus Europa 6:15 UTC:

Drei Journalisten aus Bulgarien und Rumänien sind von der Organisation Reporter ohne Grenzen in Wien mit dem Preis für Pressefreiheit ausgezeichnet worden: Svetlana Batalova und Kristina Koleva-Tuncheva aus Bulgarien bekommen den Preis für einen Beitrag über Krebspatienten, die sterben müssen, weil sie nicht die nötigen Medikamente bekommen. Ovidiu-Mihai Vanghele aus Rumänien wird für seine Berichterstattung über die Machenschaften des rumänischen Agrarministers geehrt. Der Preis geht damit in zwei Länder, die erst seit 2007 Mitglied der europäischen Union sind. Hören Sie im Fokus Europa ein Interview mit Rubina Möhring, die Vize-Präsidentin von Reporter ohne Grenzen international über die Preisträger und ihre Herkunftsländer.

Deutschland gilt als sogenanntes gebranntes Kind. Zuletzt hatte die Liechtensteiner Steueraffäre ans Licht gebracht, dass es immer wieder Steuerzahler gibt, die ihr Vermögen ins Ausland bringen, um die Abgaben in ihrem Land zu umgehen. Dieses Thema hat unter anderem auf Druck Deutschlands das Thema auch die EU-Finanzminister beschäftigt, die am Mittwoch (14.5.) in Brüssel getagt haben. Sie wollen sogenannte Steuerschlupflöcher stopfen. Aber wie sieht es mit der Steuerehrlichkeit zum Beispiel in Slowenien aus? Tatjana Dolánz berichtet für Fokus Europa von dort:

Und wie sieht es in Schweden aus? Das skandinavische Land gilt als Hochsteuerland. Dennoch scheint das dort in Sachen Steuerehrlichkeit kein Problem zu sein. Klaus Dahmann berichtet für Fokus Europa.

Audio und Video zum Thema