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Schwerpunkte

Prävention oder Opferausbeutung? Weltweite Strukturen und Herausforderungen für die Medien im Umgang mit Verletzungen von Frauenrechten

Mittwoch, 22 Juni 2011, 11:30 Uhr, Raum FG

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Menschenrechtsverletzungen verschiedener Art betroffene Bevölkerungsgruppe sind Frauen und Mädchen. Menschenhandel, erzwungene Prostitution und häusliche Gewalt sind weit verbreitete Phänomene in vielen Ländern der Erde, in denen Frauen und Mädchen eher als Objekte, denn als Menschen mit Rechten behandelt werden. Darüber hinaus werden die Opfer nach ihren Erfahrungen häufig noch sozial stigmatisiert.

Präventive Arbeit ist wichtig, um die Zahl der Frauen, die Opfer von Menschenhandel oder geschlechtsspezifischer Gewalt werden, zu minimieren. Die Medien spielen eine wichtige Rolle dabei, in diesem Zusammenhang das Bewusstsein der Bevölkerung für Risiken und Gefahren zu verbessern und die öffentliche Meinung sowie die Politik zu beeinflussen – sie können also direkt zum Schutz der Frauen beitragen. Außerdem hat die Art, wie über geschlechtsspezifische Gewalt und Opfer von Menschenhandel berichtet wird, Einfluss auf ihre Aussichten auf Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Es steht also in der Macht der Medien, die Wirkung von Menschenrechtsverletzungen zu minimieren oder zu verschlimmern.
Der Workshop befasst sich mit verschiedenen Formen des Frauenrechtsschutzes unter Einbeziehung von Schutzorganisationen, Betroffenen und Medien. Die Teilnehmer werden ihre Erfahrungen und Strukturen ebenso diskutieren wie die möglichen Beiträge, die die Medien erbringen können, um Frauenrechtsverletzungen zu vermeiden, anhand der in Bosnien-Herzegowina und Sambia gemachten Erfahrungen.

Moderation:
Mirjam Gehrke
Deutsche Welle journalist

Panelists:
Rudo Chingobe Mooba
Community Worker for Women and Law Southern Africa, Zambia

Mara Radovanovic
President of Assembly of the NGO "LARA" in Bijeljina, Bosnia-Herzegovina

Felix Wolff
Programme Director Development Cooperation at CARE Deutschland-Luxemburg

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