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Kultur

Präsidenten-Poesie ist Pflichtlektüre

Turkmenistans autoritär herrschender Präsident Saparmurad Nijasow hat dem Kult um seine Person eine weitere Seite hinzugefügt und seinen ersten Band mit Gedichten veröffentlicht: Möge mein Volk gedeihen dürfte für alle Einwohner der zentralasiatischen Republik Pflichtlektüre werden.

Weil niemand in Aschchabad sich traue, inoffizielle Übersetzungen der präsidialen Poesie zu verfertigen, müssten russisch-sprachige Leser zunächst auf Kostproben der Verse verzichten, schrieb die Moskauer Zeitung Kommersant am Montag (5. August 2002). Die Überschriften einzelner Abschnitte wie "Mein Turkmenistan", "Verse junger Jahre" und "Mama" vermittelten aber trotzdem einen Eindruck vom Themenspektrum.

Nijasow, der sich als "Turkmenbaschi" (Vater aller Turkmenen) verehren lässt, hatte 2001 die Sparten Oper und Ballett im Theater der Hauptstadt Aschchabad abgeschafft. "Ich verstehe das Ballett nicht. Was soll ich damit?", erklärte er kurz und bündig.

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  • Datum 05.08.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2X7T
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