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Ostmitteleuropa

Präsident Rudolf Schuster zur Lage der Minderheiten

– Partei der slowakischen Roma hält kritischen UNO-Bericht für wahrheitsgetreu

Bratislava, 17.1.2003, RADIO SLOWAKEI, deutsch

Die Lebensbedingungen der in der Slowakei lebenden nationalen Minderheiten haben sich in letzter Zeit verbessert, meint Staatspräsident Rudolf Schuster. Auf dem traditionellen Neujahrstreffen mit den Vertretern der Minderheiten widmete er sich vor allem der Problematik der ungarischen und Roma-Minderheit. Als das größte Problem, das das Zusammenleben der Ungarn und Slowaken beeinflusst, bezeichnete er das vom ungarischen Parlament verabschiedete Landsleutegesetz. Die Situation der Roma in der Slowakei solle laut Rudolf Schuster auf dem regionalen Prinzip gelöst werden, da es unter den einzelnen Regionen markante Unterschiede gebe. (...)

Die Partei Roma-Initiative der Slowakei hält den kritischen UNO-Bericht über die Lage der Roma in Mitteleuropa für wahrheitsgetreu. Parteivorsitzender Alexander Patkolo behauptet, die Situation der Roma-Minderheit in der Slowakei habe sich in den letzten zwölf Jahren verschlechtert. Die Behauptung im Bericht, dass sich die Lebensbedingungen der Roma denen in Subsahara-Afrika ähneln, lehnt der Vizepremier Pal Csaky ab und er halte den Bericht für nicht objektiv. Einer ganz anderen Meinung sei wiederum die Regierungsbevollmächtigte für die Lösung der Roma-Frage Klara Orgovanova, die den Bericht für realistisch halte. (fp)

  • Datum 20.01.2003
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