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Potsdam – Welterbe Schlösser und Gärten

2. Juli 2012

Seit 1990 zählen die Schlösser und Gärten von Berlin und Potsdam zum UNESCO-Welterbe. Sie wurden im 18. und 19. Jahrhundert unter den preußischen Königen erbaut.

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Ein Brunnen im Garten des Schlosses Glienicke mit goldenen Löwenfiguren am Freitag (10.06.2011) in Berlin. Foto: Jens Kalaene +++ (c) dpa picture alliance / ZB
Schloss GlienickeBild: picture-alliance/ZB

Heute gehören ganze 500 Hektar der Schlösserlandschaft Berlin-Potsdam zum Welterbe. Ältester Bau ist Schloss Sanssouci – errichtet als Sommerschloss und Rückzugsort von Friedrich dem Großen. Ein Grundprinzip des Gartens sind die ausgeklügelten Sichtachsen: Der Blick wird auf architektonische Schmuckstücke in der Natur gelenkt.

Unweit von Schloss Sanssouci liegt die Pfaueninsel in der Havel. Auch sie gehört zum Welterbe, auf Berliner Stadtgebiet. Auf der Pfaueninsel inszenierte der Nachfolger Friedrichs des Großen, Friedrich Wilhelm II., landschaftliche Idylle. Er schuf eine Musterlandschaft mit Ackerbau und Viehhaltung und brachte exotische Tiere wie Pfauen auf die Insel.

Am Festland gegenüber realisierte Prinz Carl von Preußen 1823 mit Schloss Glienicke seinen Traum von einer südlich anmutenden Landschaft. Italien war sein Vorbild. Für die Parkgestaltung engagierte er den berühmtesten Gartenarchitekten seiner Zeit, Peter Josef Lenné. Die Gebäude ließ er von Karl-Friedrich Schinkel entwerfen, einem Meister des Klassizismus.

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