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Wirtschaft

Postbank bestätigt Gewinnsprung

Die Postbank hat ihren Nettogewinn im Auftaktquartal trotz eines niedrigeren Zinsüberschusses um mehr als 50 Prozent gesteigert. Wie aus dem am Samstag im Internet veröffentlichten unvollständigen Prospekt zum Börsengang der größten deutschen Filialbank hervorgeht, legte der Gewinn nach Steuern von Januar bis März auf 92 Millionen Euro zu nach 60 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Auch für das Gesamtjahr 2004 rechnet die Postbank mit einem Konzernüberschuss über dem des Vorjahres. Wie aus den Quartalszahlen weiter hervor geht, sank der Zinsüberschuss angesichts des allgemein niedrigeren Zinsniveaus von Januar bis März auf 364 (Vorjahresquartal 433) Millionen Euro. Vor Steuern blieb ein Gewinn von 143 (101) Millionen Euro. Die Kosten scheinen weiter im Griff zu sein, denn der Verwaltungsaufwand betrug mit 437 (475) Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. 2003 hatte die Postbank ihren Nettogewinn auf 352 (2002: 132) Millionen Euro gesteigert.

Die Deutsche Post will am 21. Juni 82 Millionen minus eine Aktie an die Börse bringen. Die Zeichnungsfrist für die Papiere ist vom 7. bis 18. Juni. Die Preisspanne dafür soll am frühen Sonntagabend bekannt gegeben werden.