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Ostmitteleuropa

Positive Tendenzen in den ungarisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen

-Zahlreiche politische Fragen aber noch ungelöst

Budapest, 10.12.2004, PESTER LLOYD, deutsch

Der Handelsumsatz zwischen Ungarn und Russland stieg in den ersten acht Monaten 2004 um 24 Prozent, meldete der Botschafter Ungarns in Moskau, Ferenz Kontra, auf einer Pressekonferenz. Ungarn sei bemüht die Kontakte weiter zu verstärken, ungarische Unternehmen seien zunehmend auch an Investitionen interessiert, darunter im Bauwesen. Kontra nannte die Tschuwaschische Republik, den Autonomen Bezirk der Chanten und Mansen in Westsibirien sowie die Gebiete Orenburg, Swerdlowsk, Saratow, Tjumen und die Region Krasnodar für konkrete Projekte.

Der Diplomat sprach auch über noch ungelöste politische Probleme, so das der Restitution, wobei er vor allem auf die Bibliothek Sarospatak verwies. "Wir würden diese Frage im Jahr des 60. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges gerne lösen. Das wäre sehr zeitgemäß", sagte der Botschafter. Er berührte auch das Thema einer Vereinfachung des beiderseitigen Visaregimes. "Leider ist es in Budapest nicht sehr einfach, ein russisches Visum zu bekommen, was sich unvorteilhaft auf die Entwicklung des Tourismus nach Russland auswirkt", stellte Ferenz Kontra fest. (...) (fp)

  • Datum 10.12.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5yXc
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