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Ostmitteleuropa

Polnische Antwort auf "Preußische Treuhand"

- Gdinger Verband der Zwangsausgesiedelten ruft Verband "Polnische Treuhand" ins Leben

Posen, 5.9.2004, WPROST ONLINE - WIADOMOSCI, pl.

Noch in diesem Jahr sollen Klagen der Einwohner der Region Pomorze (Pommern), die während der deutschen Besatzung zwangsausgesiedelt wurden, bei polnischen und deutschen Gerichten eingereicht werden.

Der Gdinger Verband der Zwangsausgesiedelten (org. Stowarzyszenie Wypedzonych Gdynian ) hat angekündigt, dass auf diesem Wege versucht wird, Entschädigungsforderungen an die deutsche Regierung zu stellen. Juristische Unterstützung wurde von der Abgeordneten Dorota Arciszewska-Mielewczyk aus Gdynia zugesichert.

"Wir rufen einen Verband Namens "Polnische Treuhand" ins Leben, der sich mit der Bearbeitung dieser Klagen beschäftigen wird. Der Name knüpft bewusst an den Namen der deutschen Organisationen der ehemaligen Einwohner von Ostpreußen und der Freien Stadt Danzig an", sagte die Abgeordnete Dorota Arciszewska Mielewczyk.

Während der sechsjährigen deutschen Besatzung der Stadt Gdynia wurden 80 000 Personen entweder in das Gebiet des Generalgouvernements zwangsumgesiedelt oder in Konzentrationslager verschleppt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam nur die Hälfte der ehemaligen Einwohner zurück, die überlebt haben. (sta)

  • Datum 06.09.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5XGs
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