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Aktuell Amerika

Polizistenmörder Dorner ist tot

Die US-Behörden haben den Tod des Expolizisten bestätigt, der mehrere Menschen getötet und tagelang die Sicherheitskräfte in Atem gehalten hatte. Er war am Dienstag in einer Berghütte in Südkalifornien gestellt worden.

Bei der in der ausgebrannten Hütte gefundenen, verkohlten Leiche habe es sich um die des Expolizisten Christopher Dorner gehandelt, sagte eine Polizeisprecherin. Er sei anhand der Zähne von einem Gerichtsmediziner identifiziert worden.

Großfahndung hielt die Nation in Atem

Der 33-jährige Dorner war zeitweise der meistgesuchte Mann der USA, die Jagd auf ihn hatte die Öffentlichkeit in Atem gehalten: Tausende Polizisten suchten ihn über Tage in den weitläufigen Wäldern Südkaliforniens und in Mexiko. Hunderte von Waldhütten wurden von den Fahndern inspiziert. Eine Belohnung von einer Millionen Dollar (rund 750 000 Euro) wurde ausgesetzt. Der Ex-Polizist und militärisch geschulte Navy-Reservist soll mindestens vier Morde begangenen haben.

Fluchtort des Ex-Polizisten Dorner, Foto:REUTERS

Der Ex-Polizist hatte sich in einer Berghütte in Kalifornien verschanzt

Die Jagd begann am 6. Februar, als der Mann der Polizei von Los Angeles Rache für seine Entlassung aus dem Polizeidienst schwor und über das Internetnetzwerk Facebook ankündigte, "Krieg" zu Polizisten und ihren Familien zu bringen. Dorner war 2008 wegen angeblicher Falschaussagen entlassen worden. Er selbst behauptete jedoch, er sei als Schwarzer Opfer von Rassismus in der Polizei geworden.

Fluchtort: Eine Hütte nahe Big Bear

Die Hütte, in die sich Dorner geflüchtet hatte, befand sich in der Nähe des Skiorts Big Bear, etwa zwei Autostunden von Los Angeles entfernt. Nachdem er sich dort verbarrikadiert hatte, lieferte sich der 33-Jährige einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Dabei wurden ein Polizist getötet und ein weiterer schwer verletzt. Bei der Belagerung ging die Hütte in Flammen auf. In ihr fanden die Polizisten eine verkohlte Leiche, deren Identität sie ohne gerichtsmedizinische Untersuchung zunächst nicht bestätigen konnten.

haz/gd (dpa, afp, ap)

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