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Aktuell Asien

Polizisten im Visier

Bewaffnete haben in der ostpakistanischen Stadt Lahore ein Haus überfallen. Mindestens neun Polizeirekruten wurden getötet. Es war bereits der zweite Anschlag in dieser Woche auf Sicherheitskräfte in Pakistan.

Die jungen Männer seien im Schlaf erschossen worden, teile die Polizei in der vergleichsweise ruhigen Provinz Punjab mit. Fünf oder sechs Bewaffnete auf Motorrädern hätten angegriffen.

Drei Polizeiauszubildende seien bei dem Angriff verletzt worden. Sie waren Teilnehmer eines Ausbildungsprogramms für Gefängniswärter und stammten aus der Provinz Khyber Pakhtunkhwa im Nordwesten des Landes, die als Hochburg islamistischer Aufständischer gilt.

Taliban bekennen sich

Zu der Tat in Lahore bekannten sich die radikal-islamischen Taliban, die zugleich weitere Angriffe ankündigten. Kämpfer der auch im benachbarten Afghanistan aktiven Miliz hatten bereits am Montag in einem Armeecamp in der selben pakistanischen Provinz sieben Angehörige der Sicherheitskräfte getötet.

Moslemische Extremisten greifen in Pakistan immer wieder Polizisten und Soldaten an. Im Punjab sind solche Angriffe aber eher ungewöhnlich.

uh/se (rtr,dpa,dapd)