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Aktuell Asien

Polizei tötet fünf Terrorverdächtige auf Bali

Die indonesische Polizei hat auf der Ferieninsel Bali fünf Islamisten getötet. Sie sollen mehrere bewaffnete Raubüberfälle verübt und auch Terrorakte geplant haben.

Die fünf Männer wurden nach Polizeiangaben am Sonntagabend in den Orten Sanur und Denpasar auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali bei Schusswechseln mit Sicherheitskräften getötet.

Sie seien mutmaßliche Mitglieder eines Netzwerks militanter Islamisten gewesen, das 2010 auf der Insel Sumatra mehrere bewaffnete Raubüberfälle verübt hatte, um an Geld für künftige Anschläge zu kommen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Sie hätten bereits weitere "Terrorakte und Raube" geplant gehabt.

Mehr als 100 Polizisten im Einsatz

In Sanur im Süden Balis, wo drei der Verdächtigen in einer Villa erschossen wurden, waren nach Beobachtung eines Reporters der Nachrichtenagentur AFP mehr als 100 Mitglieder der Antiterrorpolizei im Einsatz. In Sanur und Denpasar sollen sich auch viele ausländische Touristen aufhalten.

Das mehrheitlich muslimische Indonesien war in den vergangenen Jahren von einer Welle von Anschlägen erschüttert worden. Im Jahr 2002 wurden bei Angriffen der mit dem Terrornetz Al Kaida verbundenen Extremistenorganisation Jemaah Islamijah auf Nachtclubs auf Bali 202 Menschen getötet, die meisten von ihnen Touristen.

kis/ml (dapd/afp)