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Sport-News

Politisierte Sotschi-Paralympics beendet

Die 11. Winter-Paralympics sind Geschichte: Sir Philip Craven, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, lobt die Veranstalter und erklärt die Spiele für beendet. Kurz darauf erlischt das Feuer.

Schlussfeier der Paralympics (Foto: dpa)

Unmöglich? Während

Die größten Winter-Paralympics der Geschichte sind offiziell beendet worden. Die politisierten Spiele für Menschen mit Behinderung in Sotschi haben ihren Abschluss mit einem russischen Affront gegen die Ukraine gefunden. Im Bruch mit den Regeln hielt bei der feierlichen Finalshow am Sonntagabend Vize-Ministerpräsident Dmitri Kosak die Rede für Gastgeber Russland - fast zeitgleich mit dem ersten Ergebnis des umstrittenen Krim-Referendums. Eigentlich wäre für die Abschlussrede Organisationschef Dmitri Tschernyschenko zuständig gewesen. Selbst das Internationale Paralympische Komitee (IPC) musste eine Abweichung vom eigenen Protokoll einräumen.

Ausnahme vom Protokoll

Russlands Präsident Putin (Foto: dpa)

In Gedanken auf der Krim? Russlands Präsident Putin

Der Vorgang stelle eine "ganz besondere Ausnahme" dar und sei Kosaks großen Verdiensten beim Sotschi-Projekt zuzurechnen, erklärte IPC-Präsident Philip Craven. "Er war verantwortlich für die barrierefreien Spiele und wird die Ausweitung dieser Philosophie auf ganz Russland anführen", sagte der Brite. Später lobte er die "besten Paralympischen Spiele jemals".

Russlands Staatspräsident Wladimir Putin verfolgte die Veranstaltung von der Tribüne aus. Während der bildgewaltigen Show im Olympiastadion hatten Vertreter der 45 teilnehmenden Nationen zuvor ihre Nationalflaggen ins Stadion getragen. Willi Brem, einer der erfahrensten Paralympioniken in Sotschi, übernahm diese Rolle für Deutschland.

Pyeongchang erwartet die paralympischen Sportler 2018

Craven lud die paralympischen Athleten aus aller Welt zu den nächsten Winterspielen der Behindertensportler 2018 in Pyeongchang ein. Kurz darauf erlosch das paralympische Feuer vor dem Fischt-Stadion. Zuvor hatten Langläuferin Andrea Eskau und Monoski-Fahrerin Anna Schaffelhuber für einen aus deutscher Sicht

goldenen Abschlusstag

gesorgt.

jw/of

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