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Forum

Politik direkt Forum vom 23. 07. 2009

"Wie informieren Sie sich über Politik?"

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Bundeskanzlerin Angela Merkel im Videoblog

Informationen zum Thema:

Twittern, bloggen, chatten - Wahlkampf im Internet

Obama hat es vorgemacht - jetzt wollen es die deutschen Parteien nachmachen: Wahlkampf im und mit dem Internet. Damit wollen sie neue Wählerschichten und -generationen ansprechen. Doch die Sprache der Internet-Nutzer, so Online-Experten, sprechen viele Politiker hier nur gebrochen. Zu statisch, zu klassisch, zu uninteressant sind die Auftritte im Netz. "Yes, we can" - gilt das nur für Obama und die USA - oder findet auch die deutsche Politik den Anschluss ans Internet-Zeitalter?

Unsere Frage lautet:

"Wie informieren Sie sich über Politik?"

Antworten unserer Zuschauer:

Gerhard Seeger, Philippinen

"Seit Jahren im Ausland lebend, informiere ich mich fast nur über Deutsche Welle und BBC. Ab und zu klicke ich Webseiten deutscher oder englischer Zeitungen und Magazine an. Zur Zeit geht's hauptsächlich um Wahlpropaganda. Deshalb sind mir im Moment die konventionellen Medien lieber. Dadurch, dass mir Politiker Wahlversprechen twittern, werden sie auch nicht glaubwürdiger."

Barbara Volhard, Kanada:

"Ich informiere mich vorrangig aus dem Internet, weil ich dort unzensierte Informationen erhalte. Zunehmend habe ich das Gefühl, dass mir die traditionellen Medien (um nicht zu sagen: gleichgeschalteten) - dazu gehört auch die Deutsche Welle - Informationen vorenthalten."

Fuad Abu Sameer, Syrien:

"Ich bin ein Multimedianutzer. Als Computerprogrammierer interessiere ich mich ganz allgemein für Onlineangebote. Wenn es um Politik geht, setze ich aber immer noch auf das Zeitunglesen und Radiohören."

Martin Burmeister, Venezuela:

"Meine Hauptinformationsquelle sind die Sendungen von DW-TV. Außerdem sehe ich mir im Internet die Online-Nachrichten verschiedener deutscher und venezolanischer Zeitungen an und das Kabelfernsehen von CNN (auf spanisch und auf englisch)."

Charles Smyth, Großbritannien:

"Eine gute Quelle für politische Informationen ist natürlich DW-World. Außerdem nutze ich Google-News. Dort gibt es eine Stichwortabfrage, die ich gut finde. Das ist nicht immer alles tagesaktuell, dennoch interessant. Ich klicke immer wieder auch zu Youtube, France 24, zu den israelischen Onlineausgaben von Ha’aretz, Jerusalem Post, infowars. Bemerkenswert finde ich auch die Kolumnen von Charles Krauthammer in der Washington Post. Da ich in England lebe, sind außerdem die Sendungen von BBC-News-24 eine wichtige Informationsquelle für mich."

Mohanad Mahli, Syrien:

"Hallo, liebes DW-TV-Team. Ich informiere mich vor allem über das Fernsehen und das Internet; seltener lese ich Zeitungen. Angefangen hat zwar alles mit der Zeitung, dann kam das Radio, das aber nun durch Fernsehen und Internet immer weiter verdrängt wird. Dennoch bin ich der Meinung, dass Zeitungen immer noch viel vertrauenswürdiger sind als das Fernsehen oder das Internet. Wie die Zukunft der Medien aussieht? Ich weiß es auch nicht!"

Jimmy Pontes, USA:

"Ich setze vor allem auf Twitter. Was Informationen über die USA angeht, verlasse ich mich vor allem auf Auslandzeitungen wie den britischen The Economist oder die deutsche FAZ. Amerikanische Quellen halte ich für wenig glaubwürdig."

Lee Davis, USA:

"Für mich ist das Internet die hauptsächliche Informationsquelle. Meine Favoriten sind "Commondreams" und "Democracy Now". Ich verlasse mich außerdem auf das Urteil erfahrener Journalisten, wie zum Beispiel Joan Cole, der als Experte in Sachen Naher Osten gilt."

René Junghans, Brasilien:

"Über deutsche Politik durch die Deutsche Welle (wegen ihres Informationsreichtums), sowie Internetausgaben von Spiegel und Stern und über den Rest der Welt per brasilianisches Fernsehen, Tageszeitungen und Radio."

Hannelore Krause, Deutschland:

"Ich lese zwei Tageszeitungen, zwei wöchentliche Magazine, höre die Nachrichten im Radio und informiere mich über das Fernsehen. Als Mitglied einer christlichen Partei habe ich auch über diesen Kanal Zugang zu Mitteilungen, wobei ich mir grundsätzlich ein eigenes Urteil bilde."

Die Redaktion von ‚Politik direkt‘ behält sich das Recht vor, Zuschriften zu kürzen.