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Forum

Politik direkt Forum vom 19.04.2012

11.2007 DW-TV Politik direkt Forum Archiv deu

Die Sendung:

Partei in der Krise - die FDP im Überlebenskampf; Verwundet in Afghanistan -zurück in Deutschland; Benimmkurs für Herrchen - Berlin will einen "Führerschein" für Hunde; Migranten in Deutschland – die neue Generation

Reaktionen unserer Zuschauer:

René Junghans, Brasilien

„Afghanistan - Ich finde, die deutsche Politik hat sich schwer geirrt, dem amerikanischen Druck nachzugeben und deutsche Soldaten nach Afghanistan zu entsenden. In einen Krieg, der die Deutschen absolut nichts anging, dazu eine reine Invasion, um US-Interessen zu verteidigen. Viele junge Deutsche sind dabei umgekommen oder wurden für den Rest ihres Lebens körperlich und physisch verletzt. Diese Jungs könnten eine gute Zukunft haben, wären sie in ihrer Heimat geblieben. Wozu das alles? Ich finde keine Antwort auf diese Frage. Manchmal bekommt man den Eindruck, dass Deutschland nicht genug aus seiner Vergangenheit gelernt hat. Nie wieder Krieg, war einst das Motto, aber das hat nicht all zu lang gedauert.

Hundeführerschein - Das finde ich ganz richtig. Diese Vierbeiner, die die Straßen verdrecken, Menschen beißen und mit ihrem Gekläffe nachts unseren Schlaf stören, nerven enorm. Ich wurde mehrfach von Hunden gebissen, die nicht angeleint waren, und einmal wurde die Eigentümerin noch frech und meinte, ich hätte ja nicht auf ihrem Trottoir gehen müssen.

Islamkonferenz/Integration - Dieses nie endende Gejammer der Migranten nervt mich. Die Frage ist doch ganz einfach: Entweder sie integrieren sich oder sie kehren in ihr Ursprungsland zurück. Ich habe mich auch anpassen müssen und lernte die portugiesische Sprache um in Brasilien Fuß zu fassen. Wer sich integriert, hat eben eine Chance auf ein besseres Leben. Die ewig Unzufriedenen isolieren sich selbst und nicht, weil die Deutschen sie nicht mögen, sondern weil die Deutschen in ihrem eigenen Land nicht mögen, dass ihnen Zugewanderte ihre Kultur aufdrängen wollen. Das ist wohl weltweit so.“

Sabine Lutz, Deutschland

Dass der Frühling kommt und die FDP geht, das finde ich begrüßenswert - da können die Liberalen noch so viel in den Ring steigen, bei mir können die sich echt nicht mehr mit ihren Wortlitaneien "durchboxen".

Da kann ich mit den lebensbejahenden Veteranen schon mehr anfangen, als mit so albernen Figuren wie Rösler & Co..

Und da man ja bei uns ohnehin für alles ne Lizenz braucht, verstehe ich nicht, warum man so tickende, bellende, kackende Zeitbomben noch ohne Hundeführerschein auf die Menschheit loslassen darf. An der Stelle bin ich total intolerant, denn Hunde gehören für mich ohnehin nicht unbedingt in die Stadt aber für gemeingefährlich halte ich ohnehin nur unfähige, unterbelichtete Herrchen und Frauchen und nicht ihre Tiere!

Erwin Scholz, Costa Rica

FDP

Frei sein und demokratisch
ist niemals problematisch.
Des Parlamentes Schwelle
zu hoch jetzt für die Welle?


Afghanistan

Sinnlos verwundet.
Sinnlos umgebracht.
Hat sich bekundet...
Auf Bündnis gemacht.


Hundeführerschein

Führerschein für Hunde?
Bürokratenwahn.
Gegen Biss und Wunde
leg den Beißkorb an.
Ein "Herrchen", nicht verrückt,
grundsätzlich mehr entzückt.


Migranten

Wir alle sind Migranten.
Dass wir nicht Ignoranten,
ins Feld gegen sie ziehen,
ein Ziel, wert aller Mühen.

Hannelore Krause, Deutschland

„Islamkonferenz/Integration: Das Thema Integration - die endlose Geschichte! Mal klingt es sehr wohlwollend, dann wiederum entsteht abgrundtiefer Hass. Und wenn dann auch noch der Koran bei uns in deutscher Sprache kostenlos verteilt wird und der Wunsch der Vertreiber dieses Gebetsbuches ist, in Deutschland einen Gottesstaat nach islamischem Vorbild zu errichten, dann hört die Freundschaft auf. Wer garantiert eigentlich für die Echtheit der Übersetzung? Das Thema Integration ist auch für uns Deutsche oftmals verletzend und bedarf der Behandlung mit Glacé-Handschuhen. Man erwartet von uns Toleranz gegenüber Muslimen, viele Zugeständnisse an islamische Riten. Und was dürfen wir von den Muslimen erwarten? Müssen wir alles dulden? Die deutsche Nachkriegsgeneration ist eine sehr offene gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe, gegenüber anderen Nationalitäten. Das hat uns u.a. auch die Besatzungszeit gelehrt. Alle die kamen, waren auch willkommen, weil unauffällig und anpassend. Wer sich von denen vielleicht nicht integrieren konnte, war finanziell unabhängig. Sie sprachen unsere Sprache bzw vervollkommneten sie. Sie hatten Arbeit. Wir durften das Gefühl haben, von ihnen gemocht zu werden, weil auch wir uns mit ihnen anfreunden konnten. Bei vielen Muslimen türkischer und arabischer Herkunft ist das nicht unbedingt der Fall. Deutliche Sprachprobleme führen zu schlechter Schulbildung, die auf keinen einträglichen Job hoffen lässt. Dummheit lässt Überheblichkeit und kriminellen Handlungen freien Lauf. Und so kommt es eben auch vor, dass wir beschimpft und gehasst werden, obendrein allerdings das Versagen auch noch bezahlen müssen - weil sie unsere Staatsangehörigkeit besitzen.“

Die Redaktion von ‚Politik direkt’ behält sich das Recht vor, Zuschriften zu kürzen.