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Forum

Politik direkt Forum vom 14.03.2013

11.2007 DW-TV Politik direkt Forum Archiv deu

Die Sendung:

Erdgasbohrung mit Risiko - Streit um Fracking; Der Bürgerpräsident - das erste Jahr des Joachim Gauck; Bedingt einsatzbereit - Zweifel an der Kampfkraft der afghanischen Armee; Erwachsen geworden - 30 Jahre Grüne im Bundestag

Reaktionen unserer Zuschauer:

René Junghans, Brasilien

„Der Bürgerpräsident - das erste Jahr des Joachim Gauck: Meinen Glückwunsch zum ersten Geburtstag im Amt! Ich hoffe, Herr Gauck macht weiter so, ein wirklich hervorragender Präsident!
Zweifel an der Kampfkraft der afghanischen Armee: Wenn die Afghanen endlich lernen, in Frieden zu leben, dann braucht es keine Armee mehr und alle Probleme sind von selbst behoben. Was die Afghanen brauchen, ist eine gute Ausbildung, um ihre Landwirtschaft auf Vordermann zu bringen, um sich selbst ernähren zu können, aber keine Armee um sich gegenseitig umzubringen!“

Herbert Fuchs, Finnland

„Erdgasbohrungen mit Risiko. Es geht um das Fracking. Nach meiner Information ist diese Technik alles andere als erstrebenswert. Es ist ein Spiel mit dem Feuer sprichwörtlich und am allerschlimmsten mit dem lebenswichtigen sauberen Grundwasser, das gerade in der heutigen Zeit zum allerwichtigsten Faktor unseres allgemeinen Daseins gehört, ebenso wie Sonne, Mond und Sterne. Vielleicht haben ein paar Generationen einen Nutzen davon, aber in langer Sicht verfluchen uns die nachfolgenden Generationen sicherlich. Es gibt nur die Lösung, dass wir nicht alles machbare in die Tat umsetzen und gut überlegen bevor wir die Natur zerstören.
Zu unserem Bürgerbundespräsident Joachim Gauck kann man mit Recht sagen, dass er seinen Job ordentlich bzw. vorbildlich macht, ohne viel Arroganz. Das macht ihn so beliebt im Tagesgeschäft.
Die Grünen im Bundestag sind erwachsen geworden. Ich muss immer wenn diese Partei genannt wird an den seligen Franz-Josef Strauss denken, der meinte damals mit Recht: "Die Grünen sind wie die Tomaten. Erst Grün, dann werden sie Rot".
Immer wenn in den Nachrichten von Afghanistan berichtet wird, fällt mir urplötzlich ein- "Außer Spesen nichts gewesen." Jedes Land muss selbst über sein eigenes Schicksal entscheiden dürfen, egal was auch geschieht. Jedes Land ist in erster Linie seines eigenen Glückes Schmied. Ich denke, Peter Scholl-Latour - mit seiner ganzen Lebenserfahrung – hat vieles gesagt dem ich zustimme.“

Hannelore Krause, Deutschland

„Die Grünen in ihren Anfängen waren als strickende, Turnschuh tragende und Fahrrad fahrende Abgeordnete bekannt. Niemand hätte ihnen diesen langen Atem zugetraut. Längst sind sie vom Fahrrad auf die ihnen zustehenden "Limousinen" umgesattelt, wobei der 73jährige Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele noch immer in seinem Wahlkreis mit dem Velo unterwegs ist. Und Selbstgestricktes ist feinem Garn gewichen. Joschka Fischer hat dann auch im Laufe der Zeit seine Turnschuhe abgelegt oder ablegen müssen und sich in "Budapester" Schuhe gezwängt. Auch die Grünen richten ihr Programm nach dem Mainstream oder besser drehen ihr Fähnchen nach dem Wind. Vielleicht auch gut so. Aber neulich las ich einen Leserbrief, der auf Claudia Roth gemünzt war: "Die Fratze des Parteigeistes ist mir mehr zuwider als jede andere Karikatur." Johann Wolfgang von Goethe zu Friedrich Schiller. Man kann die Frau eben nicht so ganz für voll nehmen, wenn sie auch ein Urgestein an der Spitze ist.“

Erwin Scholz, Costa Rica

Fracking

Bricht unter den Füßen das Gestein,
nebelt Erdgas unsre Erde ein.
Dies könnte ein Werk der Dummheit sein,
was schlecht. Es kam der Welt zu Ohren,
bescheidenen, hochwohlgebornen,
gewinnt es nicht allein mit Bohren.

J.Gauck

Seit einem Jahre Präsident,
ihn mittlerweile jeder kennt.
Pfarrer, Chef der "Gauck-Behörde",
Schafhirt jetzt der ganzen Herde.

Afghanistan

Ob das Militär nun gut und schießen kann,
afghanische Menschen macht dies nicht mehr an.
Sie wünschen sich Zeiten, die ihnen künden,
Fremde, Warlords und Taliban verschwinden.
In der Gewalt von Narren seit Jahrzehnten,
erwarten dies die permanent Verhöhnten.

Grüne

Nach dem Winter, es wurd grün,
sah die Gruppe Rosen blühn.
Kommt der Herbst jetzt, wird es kühl.
Es vergilbt das Grüngefühl.

Die Redaktion von ‚Politik direkt’ behält sich das Recht vor, Zuschriften zu kürzen.