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Forum

Politik direkt Forum vom 13.06.2013

11.2007 DW-TV Politik direkt Forum Archiv deu

Die Sendung:

Kanzlerin für alle - Angela Merkel und ihre Wahlversprechen / Raketenabwehrsystem ohne Zukunft? -  Zweifel am MEADS - Projekt / Besuch aus dem Weißen Haus – Barack Obama in Berlin / 17. Juni 1953 - der Volksaufstand in der DDR

Reaktionen unserer Zuschauer:

René Junghans, Brasilien:


"Angela Merkel und ihre Wahlversprechen: Ich finde, Angela Merkel ist eine tolle Kanzlerin, die bisher ihre Wahlversprechen bestmöglich eingehalten hat. Die Wirtschaft blüht, sie hilft den Opfern der Flutkatastrophe, sie ist präsent wenn man sie braucht. Ich sehe ihre Arbeit sehr positiv. Es bleibt zu hoffen, dass sie sich von ihren Opponenten nicht unterkriegen lässt.
Raketenabwehrsystem ohne Zukunft? - Ganz sicher sind Raketenabwehrsysteme ohne Zukunft. Wozu braucht man den Mist denn überhaupt? Die Menschen wollen in Frieden leben und nicht tagtäglich Angst vor imaginären Raketenangriffen haben.  Anstatt Soldaten, lieber produktive Menschen und vor allem Milliarden Euros eingespart, die sicher viel besser im Sozialsystem anwendbar sind, denn ohne Soldaten gibt es keinen Krieg und man kann alle Raketen verschrotten."

Hannelore Krause, Deutschland

Kanzlerin Merkel und ihre Wahlversprechen:

So mancher schwimmt im Überfluss,

hat Haus und Hof und Geld.

Und ist doch immer voll Verdruss

und freut sich nicht der Welt.

Je mehr er hat, je mehr er will,

nie schweigen seine Klagen still.

„Wenn ich Frau Merkel auch sehr schätze, so weiß ich die versprochenen Wohltaten - egal zu welcher Zeit - nicht so richtig einzuordnen. Es sollte doch endlich möglich sein, dass sich die Menschen mal vom Staat abnabeln, bzw. der Staat die Menschen auf eigenen Füßen stehen lässt. Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo der Staat überhaupt nicht in der Lage war, Wohltaten zu verteilen. Und trotzdem hat alles recht gut funktioniert - wenn auch eben unter viel schlechteren Bedingungen. Mütter haben nicht gearbeitet. Ansprüche wurden nicht gestellt, weil es nichts gab. Kinder wuchsen in geordneten Verhältnissen auf und alle hatten später einen Beruf. Heute hängen immer mehr Menschen am Tropf des Staates und es reicht hinten und vorne nicht - das Stöhnen hört nicht mehr auf.  Ein bisschen weniger an Wohltaten, wäre vielleicht doch ein bisschen mehr. Und wenn Bürger ihr Wahlverhalten von großen "Geld-Geschenken" abhängig machen, dann scheinen sie immer noch nicht begriffen zu haben, dass Geld und Geschenke nicht nur den Sinn des Lebens ausmachen. Besuch aus dem Weißen Haus: 50 Jahre liegen zwischen den Besuchen der amerikanischen Präsidenten Kennedy und Obama. Kennedy kam nach dem Mauerbau, um der Stadt Hoffnung zu machen und den Bürgern die Solidarität der Amerikaner kundzutun. Er konnte die Massen der Stadt bzw. die Bürger hinter sich wissen. Obama kommt als Präsident, nachdem die Mauer bereits seit mehr als 20 Jahren als Bau nicht mehr existiert. wenn sie auch in den Köpfen vieler Menschen noch vorhanden ist. Wenn wir uns auch zu Europa bekennen, so sollten die transatlantischen Beziehungen auch weiterhin für uns eine wichtige Rolle spielen, denn letztendlich hat Berlin seine Freiheit den Amerikanern - und nicht nur diesen - zu verdanken.“

Herbert Fuchs, Finnland

"Es gibt keine Patentrezepte auf alle Herausforderungen des 21.Jahrhundert die heutzutage auf den Tisch liegen. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel macht ihr Bestes was möglich ist. Keiner der heutigen superschlauen Politiker und Besserwisser hat das Rad erfunden wie sich so mancher Politiker aufspielt wie ein Paradiesvogel, als würde man nur  durch ihn alle Alltagssorgen vergessen können. Man soll dankbar sein, dass Deutschland wieder ein Land geworden ist und weniger an Raketenabwehr denken. Denn wenn es wieder solche Zeiten wie vor 60 Jahren in Berlin gäbe, dann gute Nacht. Besser wäre es tausendmal daran zudenken, dass die Familienpolitik wieder an erster Stelle steht in Deutschland. Dass jedes Kind, d.h. Einheimisch wie Einwanderer eine echte Schul-  und berufliche Ausbildung bekommt, ganz egal welcher sozialen Herkunft. Dass das Einkommen stimmt für das was man arbeitet und man davon leben kann. Politik für die Menschen im Lande, das ist gefragt und gerechte Verteilung, damit der soziale Friede stimmt."

Erwin Scholz, Costa Rica

Wahlversprechen

Nahe einer Wahl im Bunde
geht Verstand gehäuft zugrunde.

MEADS

Träfen die Geschosse dereinst einen Asteroiden,
hätte Narrentum heute gut für die Zukunft entschieden.

B. Obama in Berlin

Parliert Obama mit Moskau, Berlin, Peking, Paris,
fragen Bewohner sich schon, warum das Weltklima mies.

17. Juni 1953

Das Volk ist aufgestanden, doch die Machthaber blieben.
Heut sind sie weg und viele bereits im Jenseits "drieben".

Die Redaktion von ‚Politik direkt’ behält sich das Recht vor, Zuschriften zu kürzen.