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Forum

Politik direkt Forum vom 07.03.2013

11.2007 DW-TV Politik direkt Forum Archiv deu

Die Sendung:

Homo-Ehe, Mindestlohn, Ökostrom - die Union und der Kampf um ihre Werte;
Wende in der Landwirtschaft? - die Vision des Christian Meyer; Am Limit - Armutseinwanderer strömen in deutsche Städte; Von den Nazis verschleppt - das Leiden zwangsgermanisierter Kinder

Reaktionen unserer Zuschauer:

René Junghans, Brasilien

"Armutseinwanderung: Das ist das Ergebnis der Grenzöffnung. Die Politik sollte den Mut aufbringen, um diese ungewollten Einwanderer auszuweisen. Das Deutsche Volk hat doch wirklich schon genug Sorgen mit den eigenen verarmten Landsleuten. Warum will man dann die deutschen Steuerzahler zusätzlich damit belasten, verarmte Ausländer durchzufüttern? Einwanderer, die einen Beruf haben und etwas zum Wohlergehen der deutschen Nation beitragen, sind selbstverständlich jederzeit gerne willkommen, aber Bettler und Sozialempfänger? Nein, Danke! Da muss die Politik sich hart zeigen, bevor es zu spät ist!
Zwangsgermanisierte Kinder: Was denn für ein Leiden? 68 Jahre nach Kriegsende sind die Nachkommen jener zwangsgermanisierten Kinder doch schon in der dritten Generation. Entweder fühlen sich diese Nachkommen als Deutsche, oder sie hätten längst in ein anderes Land auswandern können. Ich meine damit nicht, dass ich irgendwelche Greueltaten des Dritten Reichs verteidige, ganz im Gegenteil, ich meine, man sollte nicht immer wieder Vorwände hochbringen, um das Deutsche Volk mit seiner Vergangenheit zu verunglimpfen, denn praktisch alle Deutschen unserer Zeit sind nach Kriegsende geboren und sind, mit unbedeutenden Ausnahmen, ein hart arbeitendes, ehrliches Volk, das jede Art von Kriegsverbrechen schärfstens zurückweist."

Erwin Scholz, Costa Rica

Werte etc.

Der Homo und die Lesbe.
Er mit der Christenweste.
Wehrpflicht? Nein, sie ist nicht mehr.
Profihaft jetzt das Malheur.
Die Atomkraft vor dem Aus.
Dass es kalt wird nun im Haus?
Wähler, für dich das Beste.
Mehr Ökostrom zum Feste.
Ein Mindestlohn in Bälde?
Man schlägt sich drum im Felde.
Ehret mir das Ideal.
Nein, ich geh nicht mehr zur Wahl.
Einer aus auf das Prinzip.
Er, dem so was gar nicht lieb:
Hör ich dich, wird mir ganz schlecht.
Das Geschnatter, es nervt echt.

Alt-Neubäuerlich, Meyer

Auf der Weide grast die Kuh.
Legt sich hin, genießt die Ruh.
Käut wieder, still, bedächtig.
Ist ihrer Freiheit mächtig.
Hühner tippeln übers Land.
Fressen Bauern aus der Hand.
Der Verkauf ab Hof erfreut.
Kein Gedanke dran, wie's heut.
Auch der Fuchs, schnürt er vorbei,
holt sich ab sein "Frühstücksei".
Diesem Dasein leider Hohn
Industrie-Produktion.
Der Minister endet dies
alterprobt mit Zusatzkies.
Möcht bau’n die Hühnerleiter
wieder ein Stückchen breiter.

Armutseinwanderer

Ging der Politiker zum Nachbarn und verhandelte,
Armut sich dort eventuell zum Bessern wandelte.

Zwangsgermanisierte Kinder

Der schier endlos lange Weg zum Mitempfinden
leidet unter tausend alten, neuen Sünden.

Eleonore Klein, Deutschland

"Wie viele Armutseinwanderer können wir noch vertragen oder was ist dem deutschen Steuerzahler noch zuzumuten? Der deutsche Steuerzahler - sofern er in Lohn und Brot steht - trägt den Löwenanteil für insolvente EU-Staaten und Banken-Crashs. Der deutsche Steuerzahler zahlt Entwicklungshilfe auch für Staaten, bei denen es heutzutage fragwürdig erscheint und er zahlt für Sozialleistungen, die Menschen jeglicher Couleur hier in Anspruch nehmen. Für Menschen, die zu uns kommen in dem Glauben, auch mit schlechter oder vielleicht gar keiner Ausbildung lässt es sich bei uns allemal besser leben als im eigenen Land. Es sind nicht nur Bulgaren und Rumänen, oder Sinti und Roma, die nirgends so richtig sesshaft werden, weil sie nicht gewollt sind. Es kommen Menschen aus Kriegs- oder Krisengebieten weltweit, die es sich in unseren Sozialsystemen gut gehen lassen möchten. Und so langsam hat man den Eindruck, dass die Politik gar keinen rechten Überblick mehr hat, um diese "Raubzüge" hier zu unterbinden. Die Deutschen müssen etliche Abstriche hinnehmen. Im eigenen Land werden es immer mehr Menschen, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Vielleicht können das die fleißigen Menschen richten, die einen 16-Stunden-Tag in ihren Job investieren, um "reich" zu werden. Auf welche Weise überhaupt sind Bulgarien und Rumänien in die EU gelangt? Und wenn denn noch die Menschen kämen, die wir bräuchten, weil es an qualifizierten Fachkräften überall fehlt, und die dazu noch eine Bereicherung für unser Land sind, dann wäre dies alles überhaupt kein Thema. Aber das sind leider die Wenigsten."

Die Redaktion von ‚Politik direkt’ behält sich das Recht vor, Zuschriften zu kürzen.