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Forum

Politik direkt Forum vom 06.06.2013

11.2007 DW-TV Politik direkt Forum Archiv deu

Die Sendung:

Politik im Hochwasser / Die Grünen und die Pädophiliedebatte / Die Nazivergangenheit des Justizministeriums / Ein rumänisches Romadorf zieht um nach Berlin

Reaktionen unserer Zuschauer:

René Junghans, Brasilien

„Die Nazivergangenheit des Justizministeriums: Wenn schon irgendwo rumstochern, dann doch in der Gegenwart und nicht immer erneut in der Vergangenheit, das wird doch irgendwann langweilig. Wann wird man im Deutschland endlich anfangen, die Vergangenheit dort zu lassen, wo sie hingehört? Man sollte jeden Tag genießen so wie er kommt und sich auf den nächsten Tag freuen, dann ist das Leben lebenswert. Was immer in der Vergangenheit passiert ist, das ist doch schon so lange her und die Verantwortlichen sind entweder tot oder am Ende ihres wenig glorreichen Lebens, was soll es dann, die Kadaver immer erneut aus dem Grab zu zerren? Das wird die Vergangenheit nicht ändern, aber die Gegenwart vergrämen.
Ein rumänisches Roma- Dorf zieht um nach Berlin: Die würde ich in den nächsten Zug zurück nach Rumänien verfrachten. Komisch, dass jeder Arme der Welt zu glauben scheint, dass er nach Deutschland ins Schlaraffenland "muss"! Da sollte die Politik wirklich schärfere Gesetze schaffen, um unliebsame Immigranten nicht ins Land zu lassen.“

Erwin Scholz, Costa Rica

Politik und Flut

Wenn die Wasser der Flüsse steigen,
muss ein Politiker sich zeigen.

Vergilbte Grüngedanken

Den Frühling verkünden und grün sich verfärben
und dann pädophil seinen Nachwuchs verderben?

Nazivergangenheit

Ist einer über Jahre zum Nazi gediehen,
wird die Heilung sich logischerweise sehr ziehen.

Fantanele

Emigrieren, weil Behörden
einfach niemals reifer werden?

Hannelore Krause, Deutschland

"Deutschland, das Tor zur Glückseligkeit: Wer in seiner Heimat keine Chance sieht, weil er in Armut lebt, keine Arbeit hat, der sollte doch nach Deutschland kommen. Hier werden dringend nicht nur qualifizierte Menschen gesucht, sondern auch diejenigen, die ihrer Heimat überdrüssig sind, weil sie wegen Arbeitslosigkeit oder Bildungsferne auch vom Staat keine Unterstützung erfahren. Und da taucht auf der Landkarte das kleine, reiche Deutschland auf, das noch viel Platz bietet und viel Geld hat, um all diese Menschen aufnehmen zu können. (Und da ist nicht etwa Bescheidenheit angesagt, nein, es muss schon alles relativ komfortabel sein, obwohl man eigentlich gar nicht so richtig damit umgehen kann und es dann auch oftmals entsprechend verwüstet hinterlässt.Ausnahmen allerdings bestätigen die Regel.) Das hat sich längst weltweit herumgesprochen. Auf der anderen Seite wird natürlich auch hier nicht vergessen, immer mehr Wohltaten an Mann und Frau zu bringen, damit ja keine "Revolte" entsteht - wenngleich auch hierviele angestammte Bürger mit wenig Geld auskommen müssen; viele Menschen, die nur 1 Euro über der Feststellungsgrenze liegen um einen Zuschuss bekommen zu können, gehen leer aus. Und das kann es eigentlich nicht sein."

Herbert Fuchs, Finnland

"Deutschland meint immer noch es ist der Nabel der Welt und dabei haben viele EU- Bürger die Meinung, dass man der Deutschen EU- Politik nicht trauen kann und es ist besser einen gewissen Abstand einzunehmen. Andererseits versuchen die deutschen Politiker dagegen zu rudern indem sie Deutschland zum Eldorado machen für Menschen aus aller Herrenländer, ganz egal welche Haltung und Einstellung die gegenüber Deutschland und der freien Welt haben. Dabei haben viele Deutschlandhasser immer noch alte Feindbilder im Hinterkopf. Zum Geldverdienen ist man sicherlich positiv auf Deutschland eingestellt, aber der Deutsche Michl mit seiner Gutmütigkeit und seinen eigensinnigen und geistig eingerosteten Politikern in Berlin, die besser geeignet wären als Schlafwagenkellner, reden, palavern mit viel Schauspielstreitigkeiten im Bundestag wenn der Tag lang genug ist und am nächsten Tag weiß eigentlich fast sowieso keiner mehr z. B. welche Grundhaltung man einnehmen sollte in der Einwanderungspolitik in Deutschland. Der selige Herbert Wehner würde sich im Grabe umdrehen wenn er die jetzigen politischen Nörgler und teilweise hoffnungslosen Träger sehen und hören würde. Ganz zu schweigen vom seligen Franz-Josef Strauss. Der würde freiwillig auswandern."

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