1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Forum

Politik direkt Forum vom 03.01.2013

11.2007 DW-TV Politik direkt Forum Archiv deu

Die Sendung:

Jahr der Entscheidung - Deutschland wählt; Tabuthema Hirntod - Zweifel an der Qualität der Diagnostik; Schwarzarbeit - die Steuerflucht des "kleinen" Mannes; Mit Kindern in die Firma - Betriebskindergärten in Deutschland

Reaktionen unserer Zuschauer:

René Junghans, Brasilien

"Wahljahr 2013: Ich hoffe, Frau Merkel wird wiedergewählt, denn sie ist super kompetent, ganz einfach die Bessere, die wahre Mutter der Nation.
Tabuthema Hirntod: Das Risiko, noch lebend zerschnitten zu werden, ist mir viel zu groß. Die Habgier mancher Ärzte, Bestechung durch Angehörige reicher Patienten, und andere Faktoren, können durchaus dazu führen, die Organe "fast toter" Menschen zu verkaufen. Eine staatliche Aufsicht aller Organtransplantationen ist also unbedingt notwendig. Viele arme Menschen in der Dritten Welt, die über Nacht spurlos verschwinden, sind möglicherweise Opfer organisierter Banden, die die Organe dann an reiche Kranke verkaufen.
Schwarzarbeit: Wenn der Staat die leidenden Arbeiter mit immer mehr Steuern abzuwürgen droht, bleibt eigentlich kein anderer Ausweg, um schwarz zu arbeiten, schließlich kann man von niemanden erwarten, dass er hungert, weil die Steuern immer schneller steigen, als eventuelle Lohnerhöhungen. Ich selbst brauchte nie schwarz zu arbeiten, habe aber Verständnis dafür, wenn Menschen sich zu diesem Schritt entschließen.
Betriebskindergärten in Deutschland: Ein Platz in der Kita ist zwar "garantiert", aber scheinbar sieht es in der reellen Welt anders aus. Kitas am Arbeitsplatz sind meiner Meinung nach die beste Lösung, denn wenn die Mutter auch während der Arbeitszeit den Kindern nahe bleibt, fühlen sich diese geschützt und geborgen und wachsen dementsprechend glücklicher auf. Keine Pflegerin, auch wenn sie noch so gut ist, kann die wahre Mutterliebe ersetzen."

Hannelore Krause, Deutschland

"Kindertagesstätten: Die Schaffung von Kita- Plätzen und deren Öffnungszeiten sollten sich vermehrt nach den Gegebenheiten richten. Wenn heutzutage Supermärkte zum Teil bis 24.00 Uhr öffnen und auch Firmen ihre Arbeitszeiten stark variieren, sollte es doch möglich sein, ein Kind länger betreuen lassen zu können.

Schwarzarbeit: So lange ich denken kann - und das sind mehr als 60 Jahre - ist Schwarzarbeit bei uns fest installiert. Da waren die Gelegenheitsarbeiter, die nur etwas taten, wenn ihnen das Geld ausgegangen war. Es waren die Helfer beim Hausbau und die sogenannten Malergehilfen beim Renovieren in den eigenen vier Wänden. Ebenso die Putzfrauen im Privatbereich - und sind es noch heute noch. Jeder sieht zu, Geld zu verdienen - ohne jegliche Abgaben. Heute sind es die schwarzen Schafe in der Pflegschaft und auf dem Dienstleistungssektor - und auch im Baugewerbe. Auch Wohltatenempfänger füllen ihr staatliches Salär auf, wobei sie Geld für Miete und weitere Kosten auch vom Staat erhalten. Die großen "Steuern-am-Staat-Vorbeischieber" werden hin und wieder erwischt, die kleinen "Betrüger" sind einfach nicht auszumachen, weil erforderliches Personal fehlt. Da locken auch nur bedingt Angebote des Staates an Privatleute, Rechnungen für Dienstleistungen von Unternehmen bis zu einer bestimmten Höhe steuerlich geltend machen zu können."

Erwin Scholz, Costa Rica

BRD-Wahl

Ob gelb, ob schwarz,
ob grün, ob rot,
mit, ohne Hartz,
ringsum herrscht Not.

Zum Kampf bereit
P. S., A. M..
Was sagt die Zeit?
Es komm, wie's "kömm".

Schwarzarbeit

Schwarzarbeit lässt einen dran denken,
Verfolgungswahnsinn einzuschränken.
Ein Ziel sei es für sie, die sitzen,
nicht ständig Griffel anzuspitzen.

Hirntod

Verbleibt beim Medizinertest
auf Exitus ein Irrtumsrest,
geht einiges in die Hosen
bei Hirntod-Diagnosen.

Kitas

Schafft ein Privatmann Kita-Plätze
mit Sinn, Verstand und ohne Hetze,
warum kann dies ein Staat nicht meistern,
ohne erst weidlich rumzukleistern?
Ein "Hohes Haus" kann schon entgeistern.

Die Redaktion von ‚Politik direkt’ behält sich das Recht vor, Zuschriften zu kürzen.