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Ostmitteleuropa

Polen unterweisen Fachleute aus Sibirien in der Drogen- und Aids-Bekämpfung

- Allein in Irkutsk ca. 10 000 Menschen HIV-positiv

Warschau, 8.5.2002, PAP, poln.

Auf Einladung der polnischen Stiftung "Res Humanae" und der Gesellschaft "Droga" ist am Dienstag (7.5.) eine fünfköpfige Gruppe aus Irkutsk in Polen eingetroffen, die darin geschult werden soll, wie Drogensucht vorzubeugen und zu bekämpfen ist. Der Vizevorsitzende der Stiftung "Res Humanae" Mateusz Liwski sagte am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur PAP, Hauptinitiator der Schulung sei der Ordinarius der Diözese Irkutsk, Bischof Jerzy Mazur (der vor kurzem nicht nach Russland wieder einreisen durfte). Mazur sei dort der Hauptinitiator von Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenabhängigkeit gewesen.

Liwski erklärte, die Drogensucht stelle im Gebiet Irkutsk derzeit ein riesiges Problem dar und die Zahl der Menschen dort, die zu Drogen greifen, sei in den letzten zwei Jahren enorm gestiegen. Es gebe auch immer mehr HIV-Infizierte. Allein in Irkutsk mit seinen zwei Millionen Einwohnern seien etwa 10 000 Personen mit dem Virus infiziert.

"Die Schulung hat in erster Linie zum Ziel, verschiedene Formen der Bekämpfung negativer Erscheinungen wie Drogenabhängigkeit, Aids und HIV kennen zu lernen", so Liwski. (...)

Die Stiftung "Res Humanae" wurde 1993 in Warschau gegründet. Ihre vorrangige Aufgabe ist nicht nur materielle, sondern auch psychologische Hilfe für Aids-Kranke und HIV-Infizierte. Die Gesellschaft "Droga" wurde 1996 in Bialystok ins Leben gerufen. Ein großes Anliegen von "Droga" ist die allseitige Hilfe für Drogenabhängige. (TS)

  • Datum 08.05.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2ACt
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