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WM-Qualifikation

Polen löst das WM-Ticket

In der WM-Qualifikation kann sich die polnische Elf ein weiteres Mal auf ihren besten Torschützen verlassen. Auch England schafft einen Sieg. Enttäuscht sind dagegen die Schotten. Und auch Nordirland verliert.

Nach kurzem Zittern im abschließenden Spiel hat sich die polnische Nationalmannschaft um Torjäger Robert Lewandowski für die Fußball-WM in Russland qualifiziert. In Gruppe E hieß es am Ende 4:2 (2:0) gegen Montenegro. Polen, zweimaliger WM-Dritter, ist damit zum achten Mal bei einer WM-Endrunde dabei. Am Sonntag legte Lewandowski seinem Mitspieler Kamil Grosicki in Warschau das 2:0 auf (16. Minute) und erzielte das 3:2 selbst (86.), zuvor hatte Krzysztof Maczynski für die Gastgeber getroffen (5.). Die Polen gerieten zwischenzeitlich nach Gegentoren von Stefan Mugosa (78.) und Zarko Tomasevic (83.) ins Wanken, doch Lewandowski und ein Eigentor von Filip Stojkovic (87.) beruhigten sie wieder. Lewandowski hat in der Qualifikation in zehn Spielen 16 Treffer erzielt und kann somit wahrscheinlich nur noch von Portugals Weltfußballer Cristiano Ronaldo (15/9) übertroffen werden.

Das Ergebnis bedeutete gleichzeitig: Dänemark schafft es in die Playoffs. Dem Europameister von 1992 reichte gegen Rumänien ein Elfmeter-Tor von Christian Eriksen zum 1:1 (0:0). Vor der WM 2014 in Brasilien waren die Dänen der schlechteste aller Gruppenzweiten in der Europa-Qualifikation gewesen, daher blieb ihnen damals die Play-off-Teilnahme verwehrt.

England siegt, Schottland nur remis

WM 2018 Qualifikation Litauen v England (picture alliance/empics/M. Egerton)

Harry Kane trifft vom Punkt

Die schon zuvor als Tabellenerster feststehenden Engländer schlossen den letzten Spieltag in Gruppe F mit einem glanzlosen 1:0 (1:0) in Litauen ab. Im strömenden Regen von Vilnius war Tottenhams Torjäger Harry Kane (27.) per Foulelfmeter erfolgreich. Für Kane war es das siebte Tor in den letzten sechs Länderspielen. Damit beendeten die Three Lions die Gruppenphase ungeschlagen mit acht Siegen und zwei Unentschieden. 

Zweiter wurde die Slowakei, die 2010 in Südafrika ins Achtelfinale vorgestoßen war. Der ehemalige Bundesliga-Profi Adam Nemec (33./62.) und Ondrej Duda (69.) von Hertha BSC schossen beim 3:0 (1:0) gegen Malta die Tore. Die Slowaken müssen nun hoffen, nach Abschluss aller Gruppen zu den acht besten Zweiten zu gehören, um an den Playoffs (9./14. November) teilzunehmen.

Die Schotten, die sich in der Tabelle vor den Slowaken behaupten wollten, standen in Ljubljana gegen Slowenien unter Siegzwang, hielten dem Druck aber nicht stand und spielten am Ende nur 2:2 (0:1): Leigh Griffiths (32.) brachte die von Gordon Strachan trainierten Gäste zwar mit seinem vierten Tor aus den letzten fünf Länderspielen in Führung, der eingewechselte Roman Bezjak (52./72.) von Darmstadt 98 sorgte mit einem Doppelpack aber für lange Gesichter bei den zahlreich mitgereisten Fans. Der Ausgleich durch Robert Snodgrass (88.) kam zu spät.

Norwegen schlägt Nordirland

In der deutschen Gruppe C musste Nordirland zum Abschluss eine weitere Niederlage hinnehmen. Die Briten, die bereits als Zweiter hinter dem gegen Aserbaidschan siegreichen Deutschland feststanden, verloren mit 0:1 (0:0) in Oslo gegen Norwegen. Ein Eigentor von Chris Brunt (71. Minute) bescherte den Norwegern den Sieg. Tschechien kam zu einem deutlichen 5:0 (3:0) gegen Schlusslicht San Marino. Die Tore für die Gastgeber erzielten in Pilsen Michal Krmencik (8., 23.) Jan Kopic (27.), Filip Novak (71.) und Vaclav Kadlec (83.). 

asz/to (sid, dpa)

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