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Aktuell Deutschland

Pole Szymczyk wird die documenta 14 leiten

Sie gehört zu den weltweit wichtigsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst: die alle fünf Jahre stattfindende "documenta" in Kassel. Adam Szymczyk wird der nächste künstlerische Leiter.

Adam Szymczyk wird Leiter der kommenden Weltkunstausstellung “documenta“, die im Sommer 2017 in Kassel stattfindet. Der Pole wird damit eine der bedeutendsten Ausstellungsreihen für zeitgenössische Kunst kuratieren.

Szymczyk eingereichtes "documenta"-Konzept überzeugte die achtköpfige internationale Jury, die unter anderem aus Chris Dercon, dem Direktor der Tate Gallery of Modern Art in London, und der Direktorin des Frankfurter Museums für Moderne Kunst, Susanne Gaensheimer, bestand.

Zu seinen Vorstellungen für die kommende "documenta" konnte Szymczyk noch nichts sagen: "Ich habe drei Jahre Zeit, um das Konzept zu entwickeln." Auf jeden Fall werde er mit seiner Familie bald von Bern nach Kassel umziehen. Szymcyk wolle nicht lange pendeln. Derzeit ist der 1970 geborene Pole noch Direktor der Kunsthalle Basel in der Schweiz.

"Superstar unter den Kuratoren"

Szymczyk war zwischen 1997 und 2003 Kurator der Foksal Gallery Foundation in Warschau. In den letzten zehn Jahren hat er mit vielen zeitgenössischen Künstlern im Rahmen von Publikationen und Ausstellungen zusammengearbeitet. 2008 war er Co-Kurator der Biennale in Berlin. Die Zeitung "New York Times" bezeichnete ihn als "Superstar unter den Kuratoren" und einen "kuratorischen Rockstar dieser Tage". Er gelte als Entdecker junger und unbekannter Künstler.

Zur letzten "documenta" kamen im Jahr 2012 mehr als 860.000 Besucher. Sie wurde von der Kunsthistorikerin Carolyn Christov-Bakargiev geleitet. Die "documenta 14" findet vom 10. Juni bis zum 17. September 2017 statt.

ch/hf (dpa, hr)