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Sport

Pole Position für Sebastian Vettel

Vizeweltmeister Sebastian Vettel fuhr beim Qualifying für den Grand Prix in Melbourne die schnellste Zeit. Enttäuschend verlief das Abschlusstraining für Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher.

Die Formel 1-Piloten Webber, Vettel und Alonso bei der Pressekonferenz nach dem Qualifying in Melbourne. Foto: AP

Die Schnellsten (v.l.): Webber, Vettel, Alonso

Zweites Rennen der Saison, zweite Pole Position: "Wir haben es ihnen gezeigt", rief Sebastian Vettel über Funk und trommelte begeistert auf sein Lenkrad." Die erste Startreihe beim Großen Preis von Australien an diesem Sonntag (28.03.2010) gehört Red Bull.

Schumacher schaut skeptisch drein. Foto: AP

Schumachers skeptischer Blick

Neben Vettel wird sein australischer Teamkollege Marc Webber stehen. Die zweite Startreihe teilen sich der drittplatzierte Spanier Fernando Alonso im Ferrari und Weltmeister Jenson Button aus Großbritannien im McLaren-Mercedes.

Großer Rückstand für Schumacher

Sebastian Vettel im Red Bull-Rennwagen beim Qualifying. Foto: AP

Die Red Bull-Renaults (hier Vettel) sind derzeit die schnellsten Formel-1-Rennautos

Nicht zufrieden konnte Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher sein. Der siebenmalige Weltmeister fuhr im Mercedes auf den siebten Rang und hatte dabei einen Rückstand von über einer Sekunde auf Vettel. "Enttäuscht muss ich nicht sein", sagte Schumacher, "die Abstände sind realistisch." Der 41-Jährige war auch langsamer als sein Teamkollege Nico Rosberg, der im anderen Silberpfeil auf Startplatz sechs landete. Adrian Sutil geht im Force India von Startposition zehn aus ins Rennen. Nico Hülkenberg wurde im Williams 15., Timo Glock landete im Virgin auf dem 21. Rang.

"Hoffentlich acht funktionierende Zündkerzen"

Für Sebastian Vettel war es die insgesamt siebte Pole Position seiner Karriere. "Der Sieg ist ganz klar das Ziel", sagte der 22 Jahre alte Vizeweltmeister. "Aber zuerst muss ich ankommen." Beim ersten Grand Prix der Saison in Bahrain hatte Vettel schon wie der sichere Sieger ausgesehen, ehe eine defekte Zündkerze den Motor seines Rennautos schwächte und Vettel mit Ach und Krach den vierten Platz ins Ziel retten konnte. Inzwischen kann er darüber lachen: "Ich hoffe, wir haben diesmal acht Zündkerzen, die funktionieren, und nicht sieben."

Autor: Stefan Nestler (sid/dpa)
Redaktion: Calle Kops