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Podcast Wissenschaft

Podcast Wissenschaft - die aktuelle Folge

Neue tierische Studien +++ Junges Sperma, schlechtes Sperma +++ Schwimmende Städte in den Niederlanden +++ Kakerlaken als Medizin

Audio anhören 24:59

Wissenschaft vom 20.02.2015

An Menschen gewöhnte Hunde können verschiedene Gesichtsausdrücke unterscheiden. Das gilt nicht nur für bekannte Gesichter, sondern auch für wildfremde. Unklar bleibt, ob Hunde die Bedeutung der Gesten verstehen. Ein Team um den Wiener Kognitionsforscher Corsin Andreas Müller hat die Studie jetzt im Fachblatt "Current Biology" veröffentlicht. Fabian Schmidt hat mit dem Leiter des Forschungsbereiches, Ludwig Huber, über die Forschung mit den Hunden gesprochen.

Genmutation

Jung ist gleich gesund? Nicht immer. Das trifft zum Beispiel nicht auf junge Männer zu, die schon während der Pubertät Kinder zeugen. Väter unter 19 Jahren vererben mit erhöhter Wahrscheinlichkeit Genmutationen. "Die bisherigen Studien haben gezeigt, dass Väter zwischen 20 und 35 Jahren die gesündesten Spermien haben", erklärt Peter Forster, Genetiker an der Universität Cambridge, die Ergebnisse seiner aktuellen Studien. "Wir haben jetzt auch herausgefunden, warum das so ist: Sie haben einfach eine hohe Mutationsrate." Eine Beitrag von Lisa Duhm.

Schwimmende Städte

Der Klimawandel lässt die Meeresspiegel ansteigen. Wie viel und in welchem Zeitraum ist unklar, sicher aber ist, es gibt Regionen, die früher betroffen sein werden als andere. Zum Beispiel Inseln in der Südsee - oder die Niederlande. Dort macht man sich schon seit längerer Zeit Gedanken darüber, wie man mit einem steigenden Meeresspiegel umgehen soll. Und ein pragmatischer und kreativer Ansatz ist es, so ziemlich alles auf schwimmende Plattformen zu verlagern. Also Gewächshäuser, Wohnhäuser, ganze Wohnviertel und letztendlich Städte. Kerstin Schweighöfer hat sich das angeschaut.

Mega-Geschäft

Stellen Sie sich einen riesigen Stall vor, in dem aber keine Hühner oder Schweine leben, sondern in dem Millionen von Kakerlaken gezüchtet werden. Nicht für die Wissenschaft, sondern um aus diesen Kakerlaken entweder Medizin herzustellen oder um sie in Supermärkten anzubieten. So etwas gibt es in China. Der Erfinder dieses Zuchtbetriebes erhofft sich ein Mega-Geschäft. Ruth Kirchner berichtet.

Redaktion und Moderation: Judith Hartl

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