Podcast ″Medizin & Gesundheit″: Einsamkeit und Depressionen | Podcast Medizin & Gesundheit | DW | 11.05.2018
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Podcast Medizin & Gesundheit

Podcast "Medizin & Gesundheit": Einsamkeit und Depressionen

Depressionen können die verschiedensten Ursachen haben - auch Einsamkeit gehört dazu. Es kann Menschen aller Altersgruppen treffen. Das Rote Kreuz spricht sogar von einer "Epidemie im Verborgenen".

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Podcast "Medizin & Gesundheit": Einsamkeit und Depressionen

Hirn-Schrittmacher bei Depressionen – Kann das funktionieren? 

Depressionen - das ist mehr als nur ab und zu mal ein bisschen traurig zu sein. Es ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, aber leider noch immer ein Tabu. Allein in Deutschland leiden etwa fünf Prozent der Männer und mehr als elf Prozent der Frauen unter Depressionen. Behandelt werden Depressionen meist mit Medikamenten und / oder auch mit Psychotherapie. Jetzt testen Mediziner, ob in solchen Fällen vielleicht auch Strom-Impulse helfen könnten. Bei Erkrankungen wie Parkinson oder Epilepsie setzen Chirurgen Hirnschrittmacher schon länger ein. Mehr von Veronika Bräse. 

Einsamkeit als Grund für Depressionen? 

Immer mehr Menschen fühlen sich allein gelassen. Großbritannien hat darauf reagiert. Dort soll es künftig ein Ministerium für Einsamkeit geben, um der zunehmenden Isolation vieler Menschen entgegenzuwirken. Auch in Deutschland diskutieren Politiker und Mediziner über eine solche Institution. Aber Einsamkeit ist nicht nur ein Problem in Großbritannien und Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern. In Schweden zum Beispiel – Denn das Land im europäischen Norden ist nicht nur heile Welt und die Heimat von Pippi-Langstrumpf und Bullerbü, wie Carsten Schmiester berichtet. 

Gehirne von Jazz- und Klassikpianisten ticken unterschiedlich 

Jazz und Klassik - zwei unterschiedliche Musikrichtungen, und bei Jazz-Pianisten laufen offenbar ganz andere Prozesse im Gehirn ab als bei einem Klassik-Pianisten, selbst wenn beide dasselbe Musikstück spielen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben das herausgefunden. Überhaupt haben Musiker andere Gehirnstrukturen als Nichtmusiker. Ein Beitrag von Susi Wechselbaumer. 

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