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GMF15

Plenary 1: Die Zukunft des Auslandsrundfunks: Werte für eine globalisierte Welt

Symbolbild Internationale Medien Karte Logos BBC Deutsche Welle France 24 AlJazeera Montage: DW / Peter Steinmetz

Die Deutsche Welle wird 60! Aus diesem Anlass begrüßt Intendant Erik Bettermann ab 11:30 Uhr zahlreiche Gäste, darunter Kulturstaatssekretär.

In der globalisierten Welt gewinnt der internationale Dialog weiter an Bedeutung. Dabei geht es, mindestens mittelbar, immer auch um die Vermittlung unterschiedlicher Wertvorstellungen. Das Ende des Ost-West-Konflikts markiert nicht das Ende der Ideologien. Bestehende haben sich ausdifferenziert, neue sind hinzugekommen und haben sich zum Teil radikalisiert.

Etablierte wie „neue“ Medien sind international oft genug Teil politischer, kultureller und wirtschaftlicher Auseinandersetzungen. Zahlreiche Staaten engagieren sich immer stärker in der globalen Kommunikation: um ihre wirtschaftliche Entwicklung zu flankieren, ihre politische Position zu festigen oder ihre Werte zu vermitteln.

Auf der anderen Seite kann heute jeder über Internet und Soziale Medien weltweit kommunizieren, kann der Einzelne Einfluss auf die öffentliche Meinungs- und Willensbildung nehmen – und potenziell die Weltöffentlichkeit beeinflussen.

In der fragmentierten Medienwelt bedarf es Institutionen, die verlässlich informieren, die Inhalte analysieren und einordnen. Diese Rolle übernehmen Auslandssender wie Deutsche Welle, BBC World Service und France 24. Glaubwürdigkeit ist die zentrale Währung im internationalen Wettbewerb der divergierenden Stimmen. Welche Rolle kann der gegenwärtige und zukünftige Auslandsrundfunk in einer Welt voller Widersprüche spielen? Wird er seinem Anspruch als Stimme der Freiheit und der Menschenrechte gerecht werden können? Wie können Auslandssender in Zeiten globaler Konflikte als neutrale Wertevermittler agieren? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der ersten Paneldiskussion geklärt werden.