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Lebensart

"Playboy" zeigt in den USA wieder nackte Models

Ein Jahr lang hatten die Models im US-Männermagazin "Playboy" etwas an: Jetzt ziehen sie sich vor der Kamera wieder komplett aus. Das hat Cooper Hefner, Sohn des "Playboy"-Gründers Hugh Hefner auf Twitter angekündigt.

Cover US-Playboy (picture-alliance/dpa/G. Bond)

Die neue März-April-Ausgabe des US-"Playboys". Nacktheit - im Prinzip also nichts Neues

Frauen werden im Playboy demnächst wieder komplett ausgezogen präsentiert. Über den Grund für die Rückkehr zur Nacktheit schreibt Hefner auf Twitter: "Ich bin der erste, der zugibt, dass die Art und Weise, in der das Magazin Nacktheit gezeigt hat, überholt war, aber völlig auf sie zu verzichten, war ein Fehler", so der neu ernannte Kreativchef.

Darüber, ob die Verhüllung mit einem Rückgang der Auflage oder der Klickzahlen einherging, sagte Hefner nichts. Unter dem Hashtag "NakedIsNormal" (Nackt ist normal) veröffentlichte das Magazin das Titelbild der März-April-Ausgabe mit dem Playmate des Monates.

Verhüllung wegen veränderter Zeiten

Im Bemühen um neue Lesergruppen hatte das Magazin im März vergangenen Jahres mit einer jahrzehntelangen Tradition gebrochen und auf eine völlige Entkleidung der Models verzichtet. Dies wurde begründet mit einer gänzlich anderen Mediennutzung durch das Internet. 2014 hatten die "Playboy"-Macher die US-Webseite jugendfreier gestaltet, um auch auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter aktiv sein zu dürfen.

Fans des bekanntesten Herrenmagazins der Welt hatten die Verkündung, dass das Magazin ab Februar 2016 jugendfrei sein sollte, ungläubig und erstaunt aufgenommen. In der deutschen Ausgabe war alles beim Alten geblieben. Die jüngste Entscheidung des "Playboy", seine Models wieder hüllenlos zu präsentieren, wird von Frauen und US-Frauenrechtlerinnen in sozialen Netzwerken heftig kritisiert. 

kk/pg (afp, dpa)