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Alltagsdeutsch – Podcast

Pizza, Pasta, Dolce Vita

Vertraut sind Wörter wie Girokonto, Oper, Fresko – allesamt Entlehnungen aus der italienischen Sprache. Und das Dolce Vita oder Dolce fare niente erleben wir beim Italiener um die Ecke bei Espresso, Gnocchi und Pizza.

Musik:

Spliff: Carbonara

Sprecherin:
So wie die Gruppe Spliff es hier singen: Die meisten Deutschen träumen davon, nach Italien zu reisen. Ins Land "wo die Zitronen blühen" – wie es der große Dichter Goethe einmal geschrieben hat. Spätestens seitdem ist sie sprichwörtlich geworden: die Italien-Sehnsucht der Deutschen. Die Deutschen lieben also Italien – und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie auch italienische Wörter mögen. Im Lauf der Zeit wurden viele Wörter aus dem Italienischen in die deutsche Sprache übernommen – man nennt das auch entlehnt. Heute gibt es rund 600 solcher so genannter italienischer Lehnwörter – oder Italienismen – im Deutschen, sagt Peter Blumenthal. Er ist Professor für romanische Sprachwissenschaft an der Universität Köln:

Peter Blumenthal:
"Aus dem Italienischen werden Wörter schon seit vielen Jahrhunderten entlehnt. Seit dem Mittelalter. Und gerade die älteren Wörter - die Wörter, die bis zum 19. Jahrhundert entlehnt worden sind, Wörter für Gegenstände, Institutionen, die in Italien geschaffen worden sind, das sind dann häufig Fachwörter. Der frühe Entlehnungswortschatz ist ein Fachwortschatz. Ich nenne ihnen ein paar Beispiele, um das Ganze etwas anschaulich zu machen: Die Italiener waren seit dem 13. Jahrhundert führend im Bankwesen, und insofern ist es ganz normal, dass eine ganze Reihe von deutschen Wörtern aus diesem Bereich aus dem Italienischen stammen. Nehmen Sie Konto, Saldo, ja auch das Wort Bank, das uns doch so normal, so deutsch erscheint, stammt im Endeffekt aus dem Italienischen."

Sprecher:
Bank wurde mit der Bedeutung "langer Tisch des Geldwechslers" vom italienischen banca beziehungsweise banco abgeleitet. Die deutsche Übersetzung ist Geldinstitut. Zu diesen Geldinstituten zählen neben unterschiedlichen Banken – Volksbanken oder Privatbanken zum Beispiel – auch die Sparkassen. Darin steckt das Wort Kasse, das ebenfalls italienische Wurzeln hat. Im 16. Jahrhundert wurde es zunächst in der Originalform cassa übernommen und bezeichnete einen Ort, wo man Geld aufbewahren kann. Das Wort Girokonto ist gleich doppelt italienisch: Giro stammt aus der Kaufmannsprache und bedeutete ursprünglich "Kreis", "Umlauf". Im Deutschen bezeichnet es eine "Überweisung im bargeldlosen Zahlungsverkehr". Es taucht in den Zusammensetzungen Girobank, Girokasse, Girokonto auf. Prozent, ebenfalls ein Fachausdruck aus der Kaufmannsprache, kommt von per cento, übersetzt "Hundertstel". Und da sind noch eine ganze Reihe weiterer Begriffe aus dem Bereich Bank, die aus Italien, der Wiege des modernen europäischen Bankwesens, stammen: Etwa der Skonto, ein Preisnachlass bei Barzahlung. Oder die Bilanz, die Schlussabrechnung, von italienisch bilancio. Und schließlich die Prokura, die Handlungsvollmacht. Also, viele Italienismen im Fachwortschatz Bank und Geldwesen. Ein weiterer Bereich, in dem italienische Wörter eine äußerst wichtige Rolle spielen, ist die Musik:

Markus Koch:
"Also, Oper kommt tatsächlich aus dem Italienischen, das ist eine Gattung, die sich Anfang des 17. Jahrhunderts – beziehungsweise Ende des 16. gibt es die ersten Vorläufer in Italien – entwickelt hat. Und Leute wie Claudio Monteverdi mit seinem Orfeo haben damals stilbildend im Prinzip ja ein Vorbild für den gesamten europäischen Raum geliefert. Daher kommt es halt, dass in ganz Europa, wie auch in Deutschland halt, sich das Wort Oper für diese Gattung durchgesetzt hat."

Sprecherin:
Erklärt Markus Koch, der sowohl Musiker als auch Musikwissenschaftler ist. Er weiß, das Ursprungswort im Italienischen ist opera, eine Verkürzung von opera in musica, und heißt so viel wie "Musikwerk". Aus der Verkleinerungsform operetta entwickelte sich dann im 18. Jahrhundert das deutsche Wort Operette – als Bezeichnung für ein leichtes, unterhaltendes Bühnenwerk. Auch unser Konzert im Sinne von öffentlicher Musikaufführung geht aufs Italienische zurück, nämlich auf den Begriff concerto, der eigentlich "Übereinstimmung", "Vereinigung", "Übereinkommen" bedeutete. Und dann sind da noch eine ganze Reihe Namen von Instrumenten.

Markus Koch:
"Sehr viele Instrumente sind halt tatsächlich auch in Italien in der Zeit des Barock erfunden worden oder bis zur Perfektion verfeinert worden. Da gibt es halt die großen Violinbauer Violine auch ein italienisches Wort – Stradivari oder Guarneri. Aber auch das Violoncello oder die Viola gehen halt auch auf italienische Begriffe zurück. Ein anderes sehr berühmtes Instrument aus dem Barock, das in Italien seine Hauptvertreter findet, ist das Cembalo."

Sprecherin:
Hier geht es also vor allem um Streichinstrumente. Viola wird im Deutschen gleichbedeutend zu "Bratsche" verwendet. Violine kommt von der italienischen Verkleinerungsform violina und meint nichts anderes als "Geige". Die "große Schwester" der Bratsche und der Geige hingegen ist das Violoncello, im Deutschen meist einfach Cello genannt. Kenner wissen, dass sich hinter einer Stradivari eine Geige aus der Geigenwerkstatt des berühmten Antonio Stradivari verbirgt. Das Cembalo ist dagegen ein typisch barockes Tasteninstrument und ist gekürzt aus Clavicembalo entlehnt.

Markus Koch:
"Außerdem: Unser deutsches Klavier, das ja auch in Deutschland sehr gerne Piano genannt wird, das hat sich halt auch nicht nur in Deutschland, ja auch in verschiedenen anderen Sprachkreisen, beispielsweise im Englischen durchgesetzt."

Sprecherin:
... im 18. Jahrhundert zunächst mit der Bedeutung "Hammerklavier" übernommen. Dann sind da noch eine ganze Reihe so genannter Tempo-Anweisungen, die vom Italienischen ins Deutsche gewandert sind. Auch Tempo selbst ist italienischen Ursprungs und fand im Deutschen in der Bedeutung "Zeitmaß eines musikalischen Vortrages, Rhythmus, Takt" ebenfalls ab dem 18. Jahrhundert Verbreitung. Aber zurück zu den Anweisungen:

Markus Koch:
"Da gibt es beispielsweise, wenn wir uns jetzt mal von ganz langsam bis ganz schnell vorarbeiten, geht es los mit adagio über andante, allegro bis hin zu presto. Das wird im Prinzip immer schneller und ist im Prinzip ja so ‘ne Anweisung, dass von vornherein klar ist, dass das Tempo in der und der Geschwindigkeit abläuft."

Sprecherin:
Also: Adagio sagt dem Musiker, er soll langsam, ruhig spielen, ein andante fordert einen mäßig langsamen Vortrag. Allegro meint dagegen "lebhaft, munter" und presto schließlich "schnelles Tempo".

Sprecher:
Italienischstämmige Fachbegriffe wie diese, die schon seit Jahrhunderten gebraucht werden, gibt es außerdem in der Architektur: etwa die Loggia, ein nach einer Seite offener, überdeckter Raum, oder die Pergola, ein überrankter Laubengang. Beispiele aus der bildenden Kunst sind Bezeichnungen wie Fresko für direkt auf den Putz gemalte Wandbilder oder Putte von italienisch putto, "Knaben- oder Engelsgestalt". Im Gegensatz zu diesen alten Italienismen gibt es zahlreiche italienische Wörter, die erst ab etwa 1950 in die deutsche Sprache übernommen wurden. Sprachwissenschaftler Blumenthal spricht von einem regelrechten Boom italienischer Wörter in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Peter Blumenthal:
"Wir erklärt sich diese starke Entlehnung? Ich stütze mich auf einen Artikel der FAZ. Der Titel lautet dort, sehr interessant: "Spaghettisiert Euch!" Und der Untertitel lautet: "Alle Welt beklagt den amerikanischen Einfluss, doch die globale Leitkultur kommt aus Italien." Die globale Leitkultur in Deutschland kommt aus Italien. Ich glaube, das ist die einfachste – obwohl etwas übertrieben – und schlichteste, überzeugendste Erklärung dafür, dass es eben in den letzten 50, 55 Jahren zu einem verstärkten Einfluss des Italienischen auf den Wortschatz des Deutschen gekommen ist."

Sprecherin:
Das Verb spaghettisieren gibt es im Deutschen eigentlich nicht. Der Autor des Artikels in der großen deutschen Tageszeitung "Frankfurter Allgemeine Zeitung", kurz FAZ, drückt damit die Tendenz aus, dass die Deutschen besonders den italienischen Lebensstil bewundern, ihn mittlerweile mehr oder weniger offen als ihre eigene Leitkultur angenommen haben, als Kultur, die den Ton angibt, die besonders erstrebenswert ist, die es nachzuahmen gilt. Dass der Artikelschreiber für sein Kunstwort spaghettisieren gerade den Namen einer Nudelsorte wählt, ist kein Zufall, sind es doch vor allem italienische Speise- und Getränkebezeichnungen die dem Durchschnittsdeutschen längst in Fleisch und Blut übergangen sind, die ihm so vertraut geworden sind, dass er sie fast als eigene wahrnimmt. Manchmal kann das aber auch zu Komplikationen führen wie es Autor Bastian Sick in seinem Essay "Italienisch für Anfänger" beschreibt:

Sprecher (Zitat):
"Jeder kennt ihn, den typischen Italiener an der Ecke, bei dem man sich so richtig italienisch fühlt. Aus dem Lautsprecher quäkt Al Bano, an der umbrafarbenen Wand hängen Ölbilder von Neapel und Palermo, die Kellner sind klein, robust und flink und heißen Luigi, Sergio oder Alfredo. Die Luft ist geschwängert von Rotwein und Pesto. In einer solchen Atmosphäre regt sich in uns unweigerlich das Bedürfnis, die deutsche Identität abzustreifen und die Illusion von la dolce vita und bella Italia nicht durch falsche Aussprache all der Köstlichkeiten auf der Speisekarte frühzeitig zerplatzen zu lassen. – Sie bestellt einen Insalata mista und die überbackenen Spinat-Gnocchi, wobei sie die dicken Kartoffellarven "Gnotschi" ausspricht. Da sagt er zu ihr: "Schatz, es heißt nicht 'Gnotschi', sondern 'Njokki'."

Sprecherin:
Der Italiener an der Ecke ist eben das italienische Restaurant an der Ecke, das heute zum Alltag deutscher Städte einfach dazu gehört. Viele sagen einfach: "Ich gehe zum Italiener", und jeder weiß, dass der Besuch in einem Ristorante oder in einer Pizzeria gemeint ist. Dort gibt es dann italienische Köstlichkeiten wie zum Beispiel Pesto, eine Nudelsoße aus Basilikum, Pinienkernen, geriebenem Käse und Knoblauch. Typisches Beispiel für einen solchen Italiener an der Ecke: das "Ristorante Amalfi" im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Besitzer Salvatore Civale, dessen Familie aus dem süditalienischen Salerno stammt, gibt sich überaus selbstbewusst:

Salvatore Civale:
"Also ich bin der Meinung, die italienische Küche ist eine Küche, die jeder sich erlauben kann, zu besuchen, zu essen. Hat viel Variazione, man kann eine Kleinigkeit essen, man kann große Sachen essen, man kann alles essen – ist vollkommen Küche. Unsere Lieblingsspaghetti sind Spaghetti mit Scampi, Tagliatelle mit frisch Pfifferlinge und mit Steinpilzen, Penne all arrabiata, Spaghetti aglio, olio , peperoncino, das ist typisch bei uns."

Sprecherin:
Variazione, also Abwechslung, gibt es eben besonders bei den Nudelgerichten, oder Pasta-Gerichten, wie der eingeweihte Deutsche heute auch gerne sagt. Ob nun die langen dünnen Spaghetti, die breiten Bandnudeln Tagliatelle oder die angeschrägten Rohrnudeln Penne, sie sind den meisten Bundesbürgern heute ein Begriff und in so gut wie jedem Supermarkt zu kaufen. Gleiches gilt für die bereits erwähnten, schwer auszusprechenden Kartoffelklößchen Gnocchi oder die ohrförmigen Orechiette. Und: Dass eine Pizza Margherita mit Tomaten und Käse belegt ist, eine Pizza Tonno dagegen mit Thunfisch, das weiß fast jedes Kind. Dass Scampi kleine Krebse sind und aglio, olio schlicht Knoblauch und Olivenöl meint, gehört ebenfalls zum Allgemeinwissen. Außerdem gibt es ja noch Nachtisch auf Italienisch:

Salvatore Civale:
"Typisch bei uns ist Tiramisu, Panna Cotta – was haben wir noch? – schöne Eisstiele, Cassata, Tartufo, Zabaione und schöne Käsesorten auch. Tiramisu, ja wie kann man das übersetzen – tiramisu, zieh mich hoch! Weil die Zusammenstellung ist so ein bisschen kräftig, damit man höher bringen soll."

Sprecher:
Wobei "ein bisschen kräftig" untertrieben ist, schließlich ist Tiramisu aus Sahnequark eine wahre Kalorienbombe, hat also sehr viele Kalorien. Genauso wie die Sahnecreme Panna Cotta, die Eierlikörcreme Zabaione oder die Torte Cassata. Und nach dem Essen, sagt Giambattista Civale, kommt selbstverständlich noch ein guter Kaffee. Sein Einblick in die italienische Kaffeekunde:

Giambattista Civale:
"Also, es gibt natürlich erst mal den Espresso, der in Italien nur caffè genannt wird. Deswegen, wenn viele Gäste kommen, sagen, "einen Kaffee", dann vertun wir uns und dann geben wir denen einen Espresso, weil Kaffee ist in Italien Espresso. Jedenfalls gibt es den Espresso, es gibt den Cappuccino, es gibt Espresso macchiato, das ist eigentlich dasselbe wie Cappuccino, nur in klein: bisschen Kaffee mit Milch und dann aufgeschäumte Milch. Dann gibt es den Latte macchiato, übersetzt heißt das "befleckte Milch". Ist ganz viel Milch mit 'nem Schuss Espresso und dann auch aufgeschäumte Milchhaube."

Sprecher:
Und um die Liste vollständig zu machen, sei noch der Caffè corretto erwähnt: ein kleiner schwarzer italienischer Kaffee mit einem Schuss hochprozentigen Alkohol, Grappa etwa oder Brandy. Pasta, Pizza und Caffè, so viel steht fest, gehören untrennbar zur Dolce Vita. Und das ist ein Begriff, der seit dem gleichnamigen Fellini-Film von 1959 immer wieder auch im Deutschen auftaucht. Dazu noch einmal Professor Blumenthal:

Peter Blumenthal:
Dolce Vita ist ein Symbol für einen Traum, für einen Lebensstil, für eine Ferne, für etwas, wonach man Sehnsucht hat. Und diese positive Vorstellung tritt in den Texten häufig auf im Gegensatz zum grauen, traurigen Alltag, den man eben in Deutschland erlebt. Ich zitiere ihnen einen ganz typischen kleinen Abschnitt aus der Zeitung "Die Welt". Der Text lautet: "Dunkle Wolken zogen über den immer noch weitgehend blauen Himmel. Sehr dunkle Wolken. Ein frischer Wind kam auf. Berlin oder Rom? Dolce Vita oder deutsche Vita? Das süße Leben oder Regenschirm. Pizza oder Bouletten? Leichtigkeit oder Schwermut."

Sprecher:
Die italienische Wortkombination dolce vita erscheint hier also eingebaut in ein ganzes System von Gegensätzen, wobei die italienischen Wörter jeweils etwas Positives, etwas Schönes symbolisieren und die Gegenbegriffe den grauen deutschen Alltag. Deutsche Vita ist in dem Zusammenhang ein Wortspiel, das sich den ähnlichen Klang der Adjektive dolce und deutsche zueigen macht. Eine andere Wortverbindung mit dolce, ist das dolce fare niente, das süße Nichtstun also. Und das entspricht genau der Vorstellung vieler Deutscher von südländischem Müßiggang. Der italienische Gruß ciao hat sich gerade bei jüngeren Leuten längst durchgesetzt und wird wie "hallo" und "tschüs" verwendet. Und auch der Ausruf mamma mia! ist in der Bedeutung von "meine Güte!" oder "mein Gott!" längst Bestandteil der deutschen Umgangssprache. Genauso wie capito?! – hast du verstanden? Verstanden hat der Ehrenfelder Ristorante-Besitzer Salvatore Civale jedenfalls eines, meint er. Nämlich, warum die Deutschen so sehr auf Italien stehen, also Italien so gerne mögen – und die italienische Küche:

Salvatore Civale:
"Ja, anscheinend, weil wir gute Nachbarn sind. Wir lieben uns, wir mögen uns, die Italiener und die Deutschen – aber nicht beim Fußball!"

Fragen zum Text

Aus dem Italienischen entlehnt ist das Wort …
1. Cartilla.
2. Girokonto.
3. Compte.

Die Viola heißt im Deutschen auch …
1. Geige.
2. Bratsche.
3. Kontrabass.

Gnocchi ist eine italienische …
1. Kaffeespezialität.
2. Tomatensoße mit Basilikum.
3. Nudelsorte.

Arbeitsauftrag

Welche Lehnwörter aus anderen Sprachen fallen Ihnen für Ihre Muttersprache ein? Erklären Sie ihre Bedeutung, Herkunft und, wenn möglich, ihre Geschichte.

Autorin: Hilde Regeniter

Redaktion: Beatrice Warken

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