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Kultur

Pittsburgh - Heimstatt der Ketchup-Köche

Henry John Heinz erfand hier den Ketchup

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Werner Stoll, Lebensmittelingenieur in der Heinz-Zentrale

Vor 125 Jahren wurde die Firma von Henry Jay Heinz gegründet, einem Sohn deutscher Einwanderer. Amerika und Heinz-Ketchup sind untrennbar, wie ein Werbespot aus dem Firmenarchiv in Pittsburgh nahe legt. Den dickflüssigen Würzsaft aus Tomate und Stärke rührte Henry Jay Heinz 1876 angeblich nach chinesischem Vorbild, der sogenannten Cat Sup, zusammen. Lebensmittel-Ingenieur Werner Stoll von der Heinz-Company:

"H.G. Heinz hat den Ketchup erfunden. Ganz sicher. Das hat hier in Pittsburgh begonnen. Das existierte vorher nicht."

In Muttis Küche fing alles an

In der Küche seiner deutschen Mutter fing der junge H.G. Heinz an, Meerrettich in durchsichtige Gläser abzufüllen und besserte sich so sein Taschengeld auf. Die Kunden liebten seine sauberen Produkte. Heinz entpuppte sich als Marketing-Genie:

"Er sah Bedürfnisse, die sonst niemand sah. Niemand machte das vor ihm."

Im historischen Museum von Pittsburgh hat Andrew Masich eine Ausstellung über Heinz zusammengestellt. Auch er kam bei seiner Forschungsarbeit zu dem Ergebnis, dass der Ketchup-Erfinder ein Vermarktungsgenie war. Heinz-Produkte ziert bis heute der Spruch 57 Variationen. Was diese 57 zu bedeuten hat, erklärt Ketchup-Historiker Andrew Masich so:

"H.G. Heinz hat das einfach frei erfunden. Er dachte, ich muss eine Zahl haben, die ins Auge fällt. Er probierte 53 und 59, dann 57. Das war's. 57 sah gut aus und Heinz fing an die Zahl auf alles zu drucken, auf die Produkte, auf Plakate und sogar Berggipfel."

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