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Wirtschaft

Piloten-Streik bei Germanwings

Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa ruft die Piloten-Gewerkschaft: Für zwei Tage sollen die Maschinen der Germanwings am Boden bleiben. Die ersten Flüge sind bereits ausgefallen.

Bei der Lufthansa-Tochter Germanwings streiken erneut die Piloten. Passagiere müssen sich an diesem Donnerstag und Freitag auf Flugausfälle und Umbuchungen einrichten, können aber auch Glück haben. Mehr als 60 Prozent der im Streikzeitraum geplanten rund 900 Flüge sollen laut Fluggesellschaft stattfinden. Mit Hilfe der Bahn und Umbuchungen auf andere Fluggesellschaften würden rund 80 Prozent der mehr als 70.000 Gäste ihre Ziele erreichen, kündigte Germanwings am Mittwoch in Köln an.

Die Bahn teilte mit, sie sei auf die Streiks bei Germanwings vorbereitet. Ein erhöhter Ansturm von Reisenden werde in Hamburg, Berlin, Stuttgart und Köln erwartet. Es würden alle zur Verfügung stehenden Züge bereitgestellt und bei Bedarf auch zusätzliche Züge auf besonders ausgelasteten Strecken eingesetzt. Fluggäste erhielten Reisegutscheine von Germanwings. Sie berechtigen Fluggäste bei innerdeutschen Verbindungen zum direkten Einstieg in den Zug.

Informationen im Internet

Im Internet veröffentlichte Germanwings eine Liste von 158 für den Donnerstag abgesagten Flüge. Betroffen sind vor allem die Flughäfen Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart. An den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München, den größten deutschen Flughäfen, wird hingegen ein weitgehend normaler Betrieb erwartet.

Über den Flugplan am zweiten Streiktag Freitag wollte Germanwings noch informieren. Die Lufthansa-Tochter kann auf die 23 Flieger der nicht bestreikten Konzernschwester Eurowings zurückgreifen, die regelmäßig in ihrem Auftrag unterwegs sind. Zusätzlich sitzen Piloten aus dem eigenen Management an Bord und es wurden Flugzeuge und Crews von anderen Gesellschaften angemietet.

dk/ul (dpa)