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Kultur

Pienes Lichtgeister in Teheran

Bis zu seinem Tod im Sommer 2014 hat er selbst daran mitgearbeitet. Nun ist die erste Soloschau von ZERO-Künstler Otto Piene in der iranischen Hauptstadt zu sehen.

Unter dem Titel "Rainbow" zeigt das Teheran Museum of Contemporary Art (T-MoCA) etwa 90 Werke des Künstlers. Er arbeitete bis zu seinem Tod, im Juli 2014, an den Vorbereitungen zu der Ausstellung mit. "Piene war schon immer am Iran interessiert und sogar eines seiner Werke – Lichtgeister – war von den Farben der Imam-Moschee in Isfahan inspiriert", sagt Madschid Mollanorusi, der Museumsleiter, der die Ausstellung in Kooperation mit der Düsseldorfer Galerie Breckner organisiert. Piene arbeitete in seiner Kunst mit den Elementen Feuer, Luft und Rauch. Teheran zeigt eine Retrospektive über sein gesamtes Schaffen: von aufblasbaren Himmelsskulpturen über Feuergouachen (Rauchzeichnungen) bis hin zu Kreramik- und Mosaik-Werken.

ZERO in Iran

Das Teheran Museum of Contemporary Art (T-MoCA) wurde 1977 gegründet und gilt weltweit als eines der wichtigsten Museen für zeitgenössische Kunst außerhalb der USA und Europa. Mit "Rainbow" findet nun auch eine große Soloschau des letzten ZERO-Künstlers Otto Pienes in Teheran statt. Die anderen beiden Künstler der einflussreichen Düsseldorfer Künstlergruppe hatten bereits in der Nah-Ost Region ausgestellt. Heinz Macks Kunst war hier 2001 ausgestellt und Günther Ueckers Werke waren 2012 im Iran zu sehen. Besonders in den letzten Jahren hat das internationale Interesse an der Avantgardegruppe ZERO zugenommen. Im Oktober 2014 gab es eine große Retrospektive im Guggenheim Museum in New York.

Die "Rainbow" Ausstellung von Otto Pine ist noch bis zum 25. Mai in Teheran zu sehen.

hjh/so (dpa/galerie-breckner)

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