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Aktuell Asien

Philippinen ergreifen Vorsorgemaßnahmen gegen Taifun

Die Philippinen bereiten sich auf den schwersten Wirbelsturm dieses Jahres vor. "Haiyan" bedroht die Gebiete an der Ostküste und auf den Zentralphilippinen. Zahlreiche Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen.

"Haiyan" fegt mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 Kilometern pro Stunde und Böen von mehr als 330 Stundenkilometern über den Pazifik. Meteorologen rechnen damit, dass er spätestens am Freitag die Philippinen erreicht, das Zentrum soll wird zwischen den Inseln Samar und Leyte erwartet.

Der Wetterdienst warnte, dass der Sturm noch stärker werden könne. Schon jetzt ist "Haiyan" ein Sturm der höchsten Kategorie. Es wird befürchtet, dass er der heftigste Taifun in diesem Jahr werden könnte.

Satellitenbild des Taifun Haiysan (Foto: REUTERS)

Satellitenbild des Taifun Haiysan

Ein Parlamentarier der Provinz Ost-Samar erklärte, man müsse sich auf das Schlimmste vorbereiten. Alle Behörden seien mobilisiert. In mehr als 30 Provinzen gelten Unwetterwarnungen.

Die Behörden stellten den Fährverkehr ein, Fischerboote wurden in die Häfen zurückbeordert. Außerdem wurden Schulen geschlossen und einige Stromleitungen abgeschaltet.

Regelmäßig Tote bei Unwettern

Unter den bedrohten Regionen sind auch die Inseln Bohol und Cebu. Diese waren erst im Oktober von einem schweren Erdbeben erschüttert worden, bei dem 222 Menschen starben und rund 400.000 obdachlos wurden.

Viele von ihnen mussten die Zeltstädte auf der Insel Bohol verlassen, in denen sie seit dem Erdbeben lebten.

Die Philippinen werden jedes Jahr von rund 20 heftigen Stürmen getroffen. Regelmäßig kommen in Folge der Unwetter Menschen ums Leben.

nem/kis (rtr, afp, dpa)