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Pflanzenabfälle sorgen für klimafreundlichen Strom

Abfälle aus der Senfernte liefern Energie und ein zusätzliches Einkommen für lokale Bauern.

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Projektziel: aus Pflanzenresten Strom für das indische Netz produzieren
Projektgröße: etwa 5000 Bauern liefern 90.000 Tonnen Biomasse jährlich
CO2-Einsparung: 36.000 Tonnen

Noch vor kurzem haben die Bauern im indischen Bundesstaat Rajasthan Reste der Senfpflanzen, die für sie nicht verwertbar waren, einfach verbrannt. Heute sorgen dieselben Stängel und Schalen nicht nur für ein höheres Einkommen, sondern vor allem auch für Ökostrom im indischen Netz. Sie werden anstelle von Kohle verfeuert und erzeugen so acht Megawatt klimafreundlichen Strom. Ganze 40.000 ländliche Haushalte können so versorgt werden. Mehr noch: Aus der verbleibenden Asche werden Ziegel hergestellt, und sie dient als Dünger auf den Feldern neuer Senfpflanzen.
Die Anlage ist nach dem CDM-Gold Standard des UN-Klimasekretariats zertifiziert und wird von der Klimaschutzorganisation atmosfair mit etwa 500.000 Euro jährlich gefördert, die aus der CO2-Kompensation von Flügen stammen.

Ein Film von Wolf Gebhardt

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