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Wort der Woche

Pfeifkonzert

Wer in ein Konzert geht, will sich unterhalten. In ein Pfeifkonzert geht keiner freiwillig. Am liebsten würde man es sofort verlassen.

Wenn man ins Konzert geht, dann hört man zum Beispiel Beethoven. Manche mögen auch lieber Vivaldi. Die Musiker haben das jeweilige Konzert lange gemeinsam einstudiert und jeder Ton sitzt. Das Pfeifkonzert ist eher improvisiert: Es ist nicht sehr wohlklingend und die "Musiker" haben vorher nicht gemeinsam geübt. Denn das Pfeifkonzert dient dazu, sein Missfallen auszudrücken. So zeigen Menschen im Fußballstadion, auf Demonstrationen und bei Politikerreden, dass ihnen etwas nicht gefällt: Sie pfeifen jemanden aus – egal, ob sie die Finger in den Mund stecken oder eine Trillerpfeife benutzen. Melodisch wie ein Konzert ist das bestimmt nicht. Es sei denn, man liebt unmelodische Improvisationen.

Autorin: Raphaela Häuser

Redaktion: Beatrice Warken

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