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Kultur

Peymann und Handke in serbische Enklave im Kosovo gereist

Peymann und Handke in serbische Enklave im Kosovo gereist

Der Intendant des Berliner Ensembles, Claus Peymann, und der Schriftsteller Peter Handke sind am Samstag (7.4.2007) in den Kosovo gereist, um einer serbischen Enklave 50.000 Euro zu schenken. Dies teilte das Berliner Ensemble am Samstag mit. Bei der Summe handelt es sich um das Preisgeld des "Berliner Heinrich-Heine- Preises", der Handke im Februar zuerkannt worden war. Ursprünglich sollte Handke der Heine-Preis der Stadt Düsseldorf verliehen werden, doch wegen der pro-serbischen Haltung des Schriftstellers war es dagegen zu Protesten gekommen. Er hatte daraufhin auf den Preis verzichtet. Private Spender hatten dann die Berliner Auszeichnung gestiftet. Handke war für die Uraufführung seines neuen Stückes "Spuren der Verirrten" in der Regie von Claus Peymann am Berliner Ensemble ausgezeichnet worden. Der österreichische Dramatiker ("Publikumsbeschimpfung") hatte damals bereits erklärt, dass er das Preisgeld nicht für sich persönlich verwenden möchte, sondern als Geste verstehe und weitergeben möchte.