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Kultur

Peruanische Archäologen entdecken 1700 Jahre altes Fürstengrab

Peruanische Archäologen entdecken 1700 Jahre altes Fürstengrab

Peruanische Archäologen haben im Norden des Landes ein mindestens 1700 Jahre altes, besonders gut erhaltenes Fürstengrab der Mochica-Kultur entdeckt. In der Grabkammer hätten die Forscher Walter Alva und Luis Chero einen mit vergoldetem Kupferblech beschlagenen Holzsarg von einem Meter Breite und zweieinhalb Metern Länge gefunden, berichteten nationale Medien am Dienstag (3.7.07). Auch seien ein sehr gut erhaltener Kopfschmuck in Form eines Vogels, mehrere Keramikgefäße und eine 20 Zentimeter lange Maske mit katzenartigen Zügen in dem Grab bei den Orten Huaca Rajada und Sipán in der Provinz Chiclayo 770 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima gefunden worden. Das Grab sei noch etwas älter als die 1987 in der Nähe entdeckte Grabanlage des heute als "Señor de Sipán" bezeichneten Fürsten sowie seines Hofstaates. Die Mochica lebten zwischen dem 1. und dem 7. Jahrhundert im Norden des heutigen Perus. In den trockenen Küstenregionen betrieben sie Ackerbau und legten dafür Bewässerungsgräben und Aquädukte an.