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Fit & gesund

Perfektes Duo: Meditation beim Laufen

Laufen ist gesund. Weil der Körper bewegt wird, Herz und Kreislauf in Schwung kommen und man überflüssige Fettpölsterchen los wird. So weit, so bekannt. Doch Laufen kann noch eine weitere Wirkung entfalten: auf Geist und Seele. Beim so genannten "meditativen Laufen" ist es wichtig, achtsam zu sein mit sich und der Umwelt.

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Meditatives Laufen verbindet die gesundheitlichen Vorteile des Joggens mit denen der Meditation. Das Prinzip besteht darin, beim Laufen im "Hier und Jetzt" zu sein, und nicht über die Probleme des Tages oder bevorstehende Aufgaben nachzudenken. Dazu gibt es verschiedene Techniken. Bei der Konzentration nach innen fokussiert man sein Empfinden z.B. auf die Atmung oder das Abrollgefühl im Fuß, bei der Konzentration nach außen auf Wind oder Regentropfen auf der Haut, auf Geräusche und Gerüche. Besonders intensiv wirken Partnerübungen, bei denen man sich z.B. mit geschlossenen Augen von einem anderen Läufer führen lässt. Eine zentrale Rolle spielt die bewusste Atmung. All diese Übungen erreichen, dass die Gedanken nicht abschweifen; diese "Achtsamkeit" bewirkt eine tiefe Entspannung, während man gleichzeitig die positiven Effekte (Kreislauf, Herz, Muskulatur) des Joggens genießt. Allerdings kommt es beim Meditativen Laufen nicht darauf an, eine bestimmte Leistung zu erzielen.