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Peking macht Druck

Ausländische Autokonzerne sind ins Visier der Pekinger Behörden geraten. Die Preispolitik der Autobauer ist den Chinesen ein Dorn im Auge.

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Die Regierung wirft Daimler, Audi, Chrysler und anderen Herstellern vor, die Preise für chinesische Kunden höher anzusetzen als üblich. Es ist von Preisabsprachen die Rede. Diesen Vorwurf gibt es von der chinesischen Kartellbehörde NDRC schon seit Jahren. Jetzt hat sie zugeschlagen, es gab Razzien z.B. in einem Regionalbüro von Mercedes Benz in Shanghai. Was ist an den Vorwürfen dran? Es gibt Hinweise, nach denen die Chinesen mehr zahlen als anderswo. Und mittlerweile haben auch Autobauer wie Audi den Preis für mehrere tausend Ersatzteile gesenkt. Andererseits will sich die chinesische Regierung als Beschützer der eigenen Bevölkerung präsentieren. Nachdem sie zunächst auf der poltischen Ebene der Korruption stärker nachgegangen ist, dehnt sie nun ihre Kontrollen auf die Wirtschaft aus. Ein Bericht von Miltiades Schmidt.