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Aktuell Asien

Peking ertrinkt im Regen

Chaos und überflutete Straßen: Bei den schwersten Regenfällen seit 60 Jahren mussten in Peking 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Mindestens 37 Menschen kamen ums Leben, viele weitere wurden verletzt.

In einigen Straßen stand das Wasser einen Meter hoch. Durch den pausenlosen Regen kam es im gesamten Stadtgebiet zu Stromausfällen, Hunderte Flüge mussten gestrichen werden. Rund 80.000 Menschen saßen auf dem Internationalen Flughafen fest, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Unter den Toten war ein Polizist, der während eines Rettungseinsatzes von einem Stromschlag getötet wurde, als eine Stromleitung auf die Erde fiel. Eine Frau ertrank in ihrem Auto in einer Unterführung, in der das Wasser auf drei Meter Höhe anstieg. Andere Menschen kamen ums Leben, als Hausdächer einstürzten. Im übrigen China kamen zehn weitere Menschen durch die Überschwemmung ums Leben.

Nach Angaben der Meteorologen waren es die schwersten Regenfälle seit Beginn derAufzeichnungen im Jahre 1951. Zahlreiche Einsatzkräfte waren mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Allerdings ist für den Nordosten und Südwesten Chinas weiterhin schlechtes Wetter vorausgesagt.

rv/gmf (rtr, afp, dap)