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Bücher

Paul Auster ist Mitfavorit im Rennen um den Man Booker Prize 2017

Wer bekommt den Man Booker Prize? Zu den Anwärtern um den wichtigsten britischen Literaturpreis zählt auch der US-Autor Paul Auster, wie die Bookerpreisstiftung in London mitteilte. Sechs Bücher stehen auf der Shortlist.

Der 70-jährige Paul Auster ist für seinen Roman "4321" nominiert. Damit konkurriert er mit zwei weiteren Amerikanern um den renommierten Preis – dem Kurzgeschichten-Erzähler George Saunders ("Lincoln in the Bardo") und Emily Fridlund, die ihren Debütroman "History of Wolves" ("Geschichte der Wölfe") vorgelegt hat.

Aus Großbritannien stößt der Autor Ali Smith ("Autumn" / "Herbst") in die Favoritenliste vor. Der britisch-pakistanische Schriftsteller Mohsin Hamid liegt mit seinem Buch "Exit West" im Rennen. Jüngste Kandidatin um den wichtigsten Buchpreis im Vereinigten Königreich ist die Britin Fiona Mozley. Die 29-Jährige ist mit ihrem Erstlingswerk "Elmet" dabei.

Buchcover von 4321 von Paul Auster (dpa/Rowohlt Verlag)

Chancen auf den Man Booker Prize: 4321 von Paul Auster

Mutige Autoren

Nach Ansicht der Jury verstoßen "alle sechs Bücher unerschrocken gegen die Grenzen der Konventionen", so die Jury-Vorsitzende Baroness Lola Young. Die diesjährige Shortlist berücksichtige etablierte Autoren ebenso wie neue literarische Stimmen. Unter den Nominierten der Longlist standen noch Bücher von 13 Autoren, darunter die indische Aktivistin Arundhati Roy. Der Man Booker Prize wird seit 1969 verliehen und gilt als der weltweit prestigeträchtigste englischsprachige Literaturpreis. Die verkaufsfördernde Auszeichnung ist mit 50.000 Pfund (rund 55.400 Euro) dotiert. Der neue Preisträger wird am 17. Oktober in London bekannt gegeben. Bisherige Träger des Man Booker Prize waren unter anderen Ian McEwan, Iris Murdoch und Salman Rushdie.

sd/suc (dpa, AFP, AP)

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