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Sport-News

Paukenschlag der UEFA

Die UEFA sperrt Metalist Charkow aus der Ukraine für den Europapokal in dieser Saison. Metalist-Gegner Schalke 04 muss in der Champions League Qualifikation jetzt gegen einen alten Bekannten ran.

Gruppenbild der Mannschaft von Metalist Charkow (Foto: SERGEI SUPINSKY/AFP/Getty Images)

Fußball FC Metalist Charkow

Harte Entscheidung aus Nyon: Nach Anhörung der Anwälte und eingehender Prüfung schließt die UEFA Metalist Charkow für die Europapokal-Wettbewerbe in dieser Saison aus. Hintergrund der UEFA-Entscheidung ist die Verwicklung des Metalist-Sportdirektors Jewgeni Krasnikow in einen Manipulationsskandal im Jahr 2008. Charkow akzeptierte diese Entscheidung nicht und legte dagegen Beschwerde vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne ein. Doch dieser wies den Protest des ukrainischen Vize-Meisters ab.

Schalke nun gegen Saloniki

Damit steht fest: Der FC Schalke, der eigentlich in der kommenden Woche gegen die Ukrainer in den Playoffs zur Champions League antreten sollte, trifft stattdessen auf PAOK Saloniki. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit dem erst im Dezember 2012 bei Schalke geschassten Ex-Coach Huub Stevens. Der Niederländer hat das Amt beim griechischen Vizemeister zu Beginn dieser Saison übernommen. Der nun suspendierte Club Charkow hatte sich in der dritten Qualifikationsrunde gegen PAOK mit 2:0 und 1:1 durchgesetzt.

Im juristischen Tauziehen um die Strafen gegen den ukrainischen Verein hatte der der Internationale Sportgerichtshof CAS vor kurzem bereits den Einspruch Krasnikows gegen seine persönliche Sperre von fünf Jahren abgewiesen. Diese hatte der ukrainische Verband vor drei Jahren wegen einer illegalen Spielabsprache bei der Partie am 19. April 2008 (4:0) gegen Karpaty Lwiw unter anderem verhängt. Die UEFA-Regeln sehen vor, dass Clubs, die in Spielmanipulationen verwickelt sind, gesperrt werden müssen.

jk/ck (sid/dpa)