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Ostmitteleuropa

Partei Recht und Gerechtigkeit fordert Wiedereinführung der Todesstrafe in Polen

Warschau, 11.7.2004, PAP, poln.

Die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) fordert die Wiedereinführung der Todesstrafe für Mörder. Jaroslaw Kaczynski, der Spitzenpolitiker der Partei, sagte auf der Sonntagskonferenz im Sejm, dass die Todesstrafe eine angemessene Strafe für die Tötung einer anderer Person sei und dass diese Strafe die elementarste moralische Ordnung im Staat wiederherstellen würde. (...)

Seiner Meinung nach könnte man die schon frührer in Polen angewandte Praxis - d. h. den Tod durch den Strang - wiedereinfuhren. Jaroslaw Kaczynski kündigte außerdem an, dass bald ein entsprechender Gesetzesentwurf dem Sejmmarschall vorgelegt wird.

Jaroslaw Kaczynski ist davon überzeugt, dass die Widereinführung der Todesstrafe das Sicherheitsgefühl der Kriminellen senken und dass dadurch das Leben von vielen Polen gerettet wird. "Vom moralischen Standpunkt her ist die Einführung der Todesstrafe begründet und mit Sicherheit auch notwendig", sagte Jaroslaw Kaczynski.

Er betonte, dass die Anwendung von Präventivstrafen für diejenigen, die einen Mord planen, um an Geld zu kommen, keinen Sinn habe: "Alle Versuche, diese Personen durch Präventivstrafen umzuerziehen, sind lächerlich," sagte Jaroslaw Kaczynski. (...) (sta)

  • Datum 12.07.2004
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