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Aktuell Asien

Parlamentswahl in Indien geht in die entscheidende Phase

Es ist ein Urnengang, der sich über mehrere Wochen hinzieht. In Indien wählten an diesem Donnerstag so viele Menschen wie noch nie: Weit über 160 Millionen Bürgerinnen und Bürger waren zur Abstimmung aufgerufen.

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Isha Bathia zur Wahl in Indien

Die Mammutwahl ist in ihre entscheidende Phase getreten. An keinem anderen Tag der insgesamt fünf Wochen andauernden Abstimmung konnten so viele Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben: In 121 von 543 Wahlkreisen gingen die Bürger an die Urnen. Am 16. Mai wird dann die Auszählung beginnen. Der neue Premiermister Indiens dürfte damit in einem Monat feststehen.

Die jüngsten Umfragen sagen der oppositionellen BJP einen klaren Sieg voraus. Die hindu-nationalistische Partei und ihre Verbündeten könnten laut einer Umfrage des Nachrichtensenders NDTV sogar die absolute Mehrheit im mächtigen Unterhaus gewinnen und damit ohne Koalitionspartner regieren. Die derzeit regierende Kongresspartei verlöre demnach mehr als die Hälfte ihrer Stimmen. Sie ist nach zehn Jahren an der Regierung in Neu Delhi durch zahlreiche Korruptionsaffären geschwächt, zudem wird ihr die lahmende Wirtschaft zur Last gelegt.

Größte demokratische Wahl der Welt

Die Abstimmung fand an diesem Donnerstag in einigen entscheidenden Bundesstaaten statt, darunter Uttar Pradesh, Westbengalen, Rajasthan und Bihar. Zur Wahl standen etwa der frühere Premierminister Deve Gowda und mehrere Ex-Minister. Insgesamt gibt es in dem aufstrebenden Schwellenland diesmal fast 815 Millionen Wahlberechtigte. Nie zuvor hat es weltweit eine größere demokratische Wahl gegeben.

jj/uh (dpa, AFP, rtre)

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