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Sport

Parker stoppt den Lauf von Nowitzki und Co.

Deutschlands Basketballer mussten bei der EM in Litauen im dritten Gruppenspiel die erste Niederlage hinnehmen. Von Frankreich bekam das deutsche Team seine Grenzen aufgezeigt. Besonders Tony Parker war nicht zu bremsen.

Spielszene Deutschland gegen Frankreich mit Dirk Nowitzki (Foto: dpa)

Nowitzki blieb oft in Frankreichs Defensive stecken

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft um Superstar Dirk Nowitzki hat bei der EM in Litauen den vorzeitigen Sprung in die Zwischenrunde verpasst. Im dritten Vorrundenspiel setzte es eine deutliche 65:76 (28:29)-Niederlage gegen Frankreich. Entzaubert wurden die Deutschen vor allem vom überragenden NBA-Star Tony Parker. Der Spielmacher der San Antonio Spurs kam auf 32 Zähler.

Die Deutschen kamen gut in die Partie, führten zunächst hoch und setzten die Franzosen, die mit vier NBA-Spielern antraten, durch eine gute Verteidigung unter Druck. Erst im dritten Viertel kippte das Spiel. Die Franzosen trafen nun nach Belieben, während bei den Deutschen nichts mehr in den Korb fiel. Zudem werteten die Schiedsrichter zahlreiche Aktionen gegen Dirk Nowitzki nicht als Foul. Bundestrainer Dirk Bauermann reagierte, setzte Nowitzki und seinen zweiten NBA-Star Chris Kaman für längere Zeit auf die Bank und gab den anderen Spielern Einsatzzeiten. Am Ende stand eine verdiente Niederlage. Bester deutscher Werfer war wie in den vorherigen Spielen Nowitzki mit 20 Punkten, allerdings stand er deutlich im Schatten von Parker.

Deutsches Team unter Druck

Spielszene Chris Kaman dribbelt gegen Joakim Noah (Foto: dpa)

Chris Kaman (r.) gegen Joakim Noah

Durch die Niederlage fiel das deutsche Team, das zuvor gegen Israel und Italien gewinnen konnte, in der Tabelle der Gruppe B auf den dritten Platz zurück und steht vor den beiden ausstehenden Spielen gegen die Serben und die Letten wieder unter Zugzwang. Nach dem Ruhetag am Samstag muss gegen Serbien am Sonntag (4.09.2011) unbedingt ein Sieg her, ansonsten startet die deutsche Mannschaft selbst bei erfolgreicher Qualifikation für die zweite Gruppenphase voraussichtlich ohne Punkte. In die Zwischenrunde werden nämlich nur die Punkte mitgenommen, die man gegen ebenfalls qualifizierte Teams errungen hat. Israel und Italien werden die Zwischenrunde aber allem Anschein nach nicht erreichen.

Autor: Andreas Sten-Ziemons (mit sid, dpa)
Redaktion: Olivia Fritz

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