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Kultur

Pariser Staatsgalerie wird Medienmuseum

Statt Werke zeitgenössischer bildender Kunst sind in dem neu eröffneten "Musée d'image" in der ehemaligen Pariser Staatsgalerie "Jeu de Paume" nun Fotografien, Internet- und Videokunst zu sehen. Zum Auftakt präsentiert das neue Medienmuseum im Tuileriengarten die Fotoausstellungen "Guy Bourdin" und "Eblouissement".

Die Ausstellungsstätte ist in der Kunstszene nicht ganz unumstritten. Denn mit der Umwandlung des Jeu de Paume von einer Staatsgalerie für zeitgenössische Kunst in ein Zentrum für Fotografie, Video und neue Bildtechnologien gibt es nun in Paris ein Museum weniger für moderne bildende Kunst.

Das neue "Musée d'image" integriert das staatliche Zentrum für Fotografie und die Vereinigung für fotografisches Kulturerbe, deren Mission die Verbreitung der staatlichen Fotosammlungen ist. Zu diesem umfassenden Fonds gehören auch die mehr als 100 Werke des 1991 gestorbenen französischen Fotografen Guy Bourdin sowie die rund 100 Fotos unter anderem von Man Ray, André Kertész, Bernhard Blume und Dieter Appelt, die unter dem Titel "Eblouissement" bis zum 12. September 2004 zu sehen sind.