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Aktuell Welt

Paris: Geiselnahme geht unblutig zu Ende

Die Geiselnahme in einem Postamt in einer Pariser Vorstadt ist unblutig zu Ende gegangen. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurde der Geiselnehmer am Freitagnachmittag festgenommen.

Der bewaffnete Mann hatte sich zuvor mit zwei Geiseln im Postamt von Colombes nordwestlich von Paris verschanzt. Die Geiseln konnten den Polizeikreisen zufolge befreit werden, es gab keine Verletzten.

Täter ist polizeibekannt

Die Polizei hatte gleich nach Bekanntwerden der Geiselnahme einen Zusammenhang mit den islamistischen Anschlägen in und um Paris in der vergangenen Woche eher ausgeschlossen. Inzwischen ist nach Aussage der Behörden klar: Der Täter ist wegen gewöhnlicher Delikte polizeibekannt und soll am Telefon "zusammenhanglos" mit den Beamten gesprochen haben. Der Mann hatte behauptet, mit einer Kalaschnikow und Granaten bewaffnet zu sein.

Spezialeinheiten der französischen Polizei waren vor Ort. Über dem Ort des Geschehens flog ein Helikopter des Zivilschutzes. Seit der Tötung von 17 Menschen bei islamistischen Anschlägen vergangene Woche gilt in Frankreich die höchste Sicherheitsstufe.

wl/haz (dpa, afp, rtr)