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Aktuell Welt

Papst warnt vor technischem Fortschritt ohne Gott

In der Osternachtsmesse im Petersdom warnt Benedikt XVI. vor dem Verlust von Glauben und Werten - und nimmt als Zeichen der Hoffnung acht Erwachsene aus sieben Ländern mit Taufe und Kommunion in die Kirche auf.

Papst Benedikt XVI. hat im Petersdom in Rom gemeinsam mit tausenden Gläubigen die Osternachtsmesse gefeiert. In seiner Predigt warnte er vor einem technischen Fortschritt ohne Unterscheidung zwischen Gut und Böse und rief zu einer Neubelebung des Glaubens auf. "Die Verdunkelung Gottes und der Werte sind die eigentliche Bedrohung unserer Existenz und der ganzen Welt", sagte der fast 85 Jahre alte Papst. Solange der Mensch den Unterschied zwischen Gut und Böse nicht erkenne, sei aller technischer Fortschritt stets auch eine Bedrohung für die Welt. Wahre Aufklärung bringe aber nicht der technische Fortschritt, sondern nur der Glaube, der dem Menschen das Licht Gottes zeige, so Benedikt.

Zwei Deutsche unter den neuen Katholiken

Benedikt bei der Taufe einer jungen Frau aus Deutschland (Foto: rtr)

Benedikt XVI. bei der Taufe einer jungen Frau aus Deutschland

Während der rund dreistündigen Feier nahm der Papst acht Erwachsene - unter ihnen zwei Deutsche - durch Taufe, erste heilige Kommunion und Firmung in die katholische Kirche auf. Die übrigen Frauen und Männer kommen aus Turkmenistan, Kamerun, Italien, Albanien, der Slowakei sowie den USA.

Den Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten bildet am Sonntag die Messe auf dem Petersplatz. Dazu werden zehntausende Gläubige aus aller Welt erwartet. Im Anschluss wird das Kirchenoberhaupt den traditionellen Segen "Urbi et orbi" (Der Stadt und dem Erdkreis) erteilen. Zu Ostern feiern die Christen die Auferstehung Jesu nach seiner Kreuzigung.

sti/fab (afp, dapd, dpa, kna)

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